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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BHGL: Messerundgang zum Karriereeinstieg
Rund 15 Studierende, von drei verschiedenen Hochschulen aus ganz Deutschland, nutzten die Gelegenheit sich auf der IPM in Essen gezielt über Karrieremöglichkeiten und zukünftige Berufswege zu informieren. Der BHGL-Messerundgang, organisiert von der Studierendensprecherin des BHGL, Regina Trübenbach, bot wertvolle Einblicke in verschiedene Unternehmenskonzepte sowie die Karriereanforderungen in der Grünen Branche. Die Teilnehmenden besuchten im Rahmen des Rundgangs die Stände der Unternehmen Ekaflor, der Herbert Wörner Gärtnerei GmbH und der Bundesgartenschau, sowie den der Gartenbau-Versicherung und der Euro Plant Tray eG. Dabei konnten nicht nur verschiedene Berufsgruppen, sondern auch die aktuellen Entwicklungen und Innovationen der jeweiligen Arbeitsfelder kennengelernt werden. Besondere Einblicke bot die Herbert Wörner Gärtnerei GmbH, dessen Inhaber eine spannende Neuentwicklung zur Kompostaufbereitung präsentierte. Die technikbegeisterten Studierenden der technischen Hochschule in Dresden zeigten großes Interesse an der neuartigen Maschine, die sterilisierte Substrate direkt wieder nutzbar macht. Nach einer theoretischen Einführung konnte die Maschine außerhalb der Messehalle aus nächster Nähe begutachtet werden. Durch die praktische Vorführung angeregt, entwickelte sich eine rege Diskussion mit dem Geschäftsführer Herbert Wörner über den Entwicklungsablauf und die Einsatzmöglichkeiten der sogenannten SieKoMi-Maschine (Sieben-Kochen-Mischen). Im weiteren Verlauf des Rundgangs machte die Gruppe Halt am Stand der Bundesgartenschau. Hier informierte Corinna Klein über ihren bisherigen Werdegang und ihre vorbereitende Arbeit für die kommenden Veranstaltungen, insbesondere über die Bundesgartenschau 2027. Die Studierenden erhielten spannende Einblicke in die Planungsprozesse und Herausforderungen der Organisation. Am Stand der Gartenbau Versicherung erläuterte Klaus Bingel, Gartenbau-Ingenieur und langjähriger Risikoberater, zukunftsträchtige Versicherungslösungen für PV- und Agri-PV-Anlagen. Dank der großzügigen Kaffeeversorgung während des Vortrags ging es gestärkt weiter zum Stand der Euro Plant Tray eG. Dirk Bansemer stellte nachhaltige Mehrweg-Pflanzentrays vor, die unter der Devise „Maximise Impact, Minimize Footprint“ die grüne Lieferkette langfristig von Einwegplastik befreien sollen.
Der Rundgang ermöglichte vielfältige Einblicke und bot den Studierenden die Gelegenheit, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen und sich über aktuelle Praktikumsangebote zu informieren – eine Gelegenheit, die viele wahrnahmen. BHGL-Präsident Marc-Guido Megies erklärte, dass „BHGL-Mitglieder die hochwertigeren Stellen angeboten bekommen, die erheblich bessere Einstiegsgehälter bedeuten“! Nachfolgend blieb den Studierenden ausreichend Zeit für die individuelle Erkundung der Messe. Rückblickend auf den Rundgang äußerten die Studierenden: „Das direkte Ansprechen von Unternehmen kann bei der Stellensuche eine Hürde darstellen. In der Gruppe hingegen entwickelt sich oft eine offenere Gesprächsatmosphäre, die mehr Raum für Informationen und gemeinsame Diskussionen lässt.“ Der BHGL freut sich über das positive Feedback und plant, den Messerundgang auch im nächsten Jahr wieder anzubieten!
Am Netzwerkabend des BHGL nahmen ca. 80 Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft, Verbänden, Studierenden, Wissenschaftler*innen der Universitäten, Forschungsinstitute und Hochschulen sowie aus den Landwirtschaftskammern und Regierungspräsidien der Länder zahlreich teil. So schlug der BHGL wieder Brücken. Studierende trafen dabei auf Professor*innen und Studierende anderer Universitäts- und Hochschulstandorte und konnten sich über deren Masterstudiengänge einerseits austauschen, andererseits auch Kontakte zu Firmen z. B. zur Vorbereitung der Durchführung eines berufspraktischen Projekts oder eines Themas für die Abschlussarbeit knüpfen.

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