Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BHB: Energiekrise fordert kreatives Denken

Baumärkte sehen sich als relevanten Teil der nationalen Kraftanstrengung und unterstützen die Vorschläge von Bundesminister Habeck.

"Die Bau- und Gartenfachmärkte sind bereit, ihren Beitrag für die die gemeinsame Umsetzung der nationalen Kraftanstrengung gegen knappe Heiz- und Stromenergie zu leisten.

Die Bürgerinnen und Bürger befinden sich derzeit in einer Art medialem Dauerfeuer der schlechten Nachrichten: Russland benutzt seine Energievorräte als Waffe, und auch durch weitere Produktions- und Logistikausfälle im Zuge des Ukrainekrieges steigen die Preise real in fast allen Bereichen drastisch an. Was jeden Privathaushalt betrifft, stellt auch und gerade den großflächigen DIY-Handel vor deutliche Herausforderungen. Denn hier treffen stark erhöhte Gas- und Strompreise auch auf weitere, massive Erhöhungen der Einkaufspreise. Als Teil der von Bundesminister Habeck geforderten nationalen Kraftanstrengung zur Energieeinsparung denkt die Branche an vielen Stellen über weitere Einsparhebel nach, die über die laufenden Maßnahmen hinausgehen.

„Unsere wichtigste Botschaft: Der Handel wird bei allen denkbaren Reaktionen und Maßnahmen zur Kostensenkung immer die durchgängige Versorgung der Kunden priorisieren und auch die Mitarbeiterposition nicht aus den Augen verlieren. Flächendeckende Schließungen der Branchenunternehmen im Worst-Case-Szenario waren noch nie und werden auch nie eine Option sein“, betont BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst. Aber über viele andere, kreative Einsparmöglichkeiten wie eine punktuelle Verkürzung von Öffnungszeiten denken die Händler natürlich vorsorglich nach. „Die Entwicklung der Gesamtsituation ist natürlich ganz wesentlich davon abhängig, wie sich einerseits der meteorologische Winter entwickelt und andererseits zu welchen Reaktionen die politischen Maßgaben zwingen, besonders durch evt. Beschränkungen der Gas-Liefermenge. Punktuelle Öffnungszeitverkürzungen sind aber nur ein Puzzleteil in einem gesamten Maßnahmenpaket, dass der Handel derzeit überlegt und das je nach Struktur des einzelnen Unternehmens sehr unterschiedlich ausfallen wird“.

Dazu gehören u.a. auch die Reduzierung des Energieverbrauchs durch optimierte Steuerung der Verbrauchseinheiten z.B. bei Heiztemperatur, Warmwasser oder Beleuchtung. Auch eine verbesserte Wärmehaltung in den Gebäuden durch temporäre Schließung zusätzlicher Eingänge usw. kann effektiv beim Einsparen helfen, ebenso wie Baumaßnahmen zur räumlichen Abtrennung der notwendig zu beheizenden Flächen in den Läden.

„Die Bau- und Gartenfachmärkte sind bereit, ihren Beitrag für die die gemeinsame Umsetzung der nationalen Kraftanstrengung gegen knappe Heiz- und Stromenergie - im Sinne der Aufrufe von Minister Habeck – zu leisten. Dies auch, um dem Versorgungsauftrag mit unserem gerade in dieser Situation für die Bürgerinnen und Bürger systemrelevanten Produktportfolio jederzeit uneingeschränkt nachkommen zu können“, so Wüst. (BHB)

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