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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BHB: Baumarkthandel setzt Wachstumskurs fort
Der Baumarkthandel in Deutschland hat im 1. Halbjahr 2018 einen Gesamtbruttoumsatz von 9,76 Mrd. Euro erwirtschaftet und damit in den ersten sechs Monaten ein Umsatzwachstum von 1,7% im Vorjahresvergleich erzielt. Dabei ist das umsatzstarke 2. Quartal hauptverantwortlich für die positive Branchenbilanz zur Jahresmitte. Die aktuellen Marktzahlen gab der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) am 9. August 2018 bekannt.
Der BHB zieht mit Blick auf das aktuelle Umsatzergebnis zur Jahresmitte ein positives Zwischenfazit. „Nach dem wetterbedingt schlimmen Jahresstart hat die Branchenentwicklung im 2. Quartal enorme Fahrt aufgenommen. Mit dem deutlichen Umsatzplus von 8,2% liegen wir in Summe zur Halbzeit voll auf Kurs, unsere gesteckten Jahresziele zu erreichen und aktuell sogar über unseren eigenen Erwartungen“, betont BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst. Für das Geschäftsjahr 2018 hatte der BHB zu Jahresbeginn ein Umsatzwachstum von 1,3%, bei flächenbereinigter Betrachtung einen Umsatzzuwachs von 1,0% prognostiziert. „Für uns als Branche gilt es jetzt, auch in den kommenden sechs Monaten diese Entwicklung zu bestätigen oder sogar noch zu übertreffen. Unsere Geschäftsmodelle sollten dazu noch passgenauer die Vielfalt der Wünsche unserer Kunden aufgreifen. Dazu brauchen wir moderne Crosschannel-Vertriebskonzepte, die intelligent unsere stationäre Kompetenz mit neuen digitalen Services verbinden. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Stationärgeschäft: Wesentliche Erfolgsfaktoren zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses in den Märkten sind gut strukturierte Ladenbaukonzepte, die eine optimierte Produktpräsentation, auch mithilfe digitaler Services, mit qualifizierten Beratungsleistungen und einer personalisierten Kundenansprache durch geschulte Mitarbeiter verbindet.“
Branche erzielt Gesamtbruttoumsatz von 9,76 Mrd. Euro
Mit einem Gesamtbruttoumsatz von 9,76 Mrd. Euro im 1. Halbjahr 2018 weist die Branche im Vorjahresvergleich ein Umsatzwachstum von 1,7% auf. Flächenbereinigt konnte der Baumarkthandel ein Umsatzplus von 1,4% erzielen. Dabei waren die Monate April (2,25 Mrd. Euro/+22,0%), Mai (2.00 Mrd. Euro/+1,1%) und Juni (1,75 Mrd. Euro/+1,6%) die umsatzstärksten des 1. Halbjahres. Hauptverantwortlich für die gute Zwischenbilanz zur Jahresmitte ist das 2. Quartal. Nach dem schlechten Jahresstart in den ersten drei Monaten, in dem die Branche insbesondere mit Blick auf das Märzwetter und ein starkes Vorjahresquartal einen Umsatzrückgang von 7,1% verzeichnen musste, konnten die Bau- und Heimwerkermärkte von April bis Juni mit einem Gesamtbruttoumsatz von 6,00 Mrd. Euro ein starkes Umsatzplus von 8,2% erzielen. Ausschlaggebend für das Quartalsergebnis war insbesondere die Umsatzentwicklung im April: Hier konnte der Handel ein Umsatzplus von 22,0% im Vorjahresvergleich erreichen. Gutes Wetter, zu Monatsbeginn überwiegend frühlingshaft und ab der zweiten Monatshälfte sogar sommerlich, trieb Heimwerker und Gartenfreunde in die Baumärkte, um nach dem verregneten und zu kalten März ihre Projekte in Haus und Garten zu starten. Zudem profitierte der Handel im April 2018 aufgrund des frühen Osterfestes bereits im März von Feiertagsverschiebungen, die den Kunden mehr Zeit für den Baumarktbesuch im vierten Monat des Jahres boten. Und auch im Mai (2,00 Mrd. Euro/+1,1%) und Juni (1,75 Mrd. Euro/+1,6%) konnte die Branche die gute Umsatzentwicklung fortsetzen.
Beim Blick auf die Sortimentsentwicklungen im 1. Halbjahr verzeichneten die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte mit Bauchemie/Baumaterial (947,3 Mio. Euro), Sanitär-/ Heizungswaren (843,2 Mio. Euro), Gartenausstattungen (814,3 Mio. Euro), Lebend Grün (639,6 Mio. Euro) und Anstrichmitteln/Malerzubehör (638,8 Mio. Euro) die höchsten absoluten Umsätze. Damit waren insbesondere die Gartensortimente erneut entscheidend für das gute Ergebnis zur Jahreshälfte verantwortlich: Mit einem Gesamtbruttoumsatz von 2,73 Mrd. Euro (Lebend Grün (639,6 Mio. Euro), Gartengeräte/Be- und Entwässerung (636,5 Mio. Euro), Gartenausstattung (814,3 Mio. Euro), Gartenmöbel (232,8 Mio. Euro) und Gartenchemie/Erden/Saatgut (403,6 Mio. Euro)) macht der grüne Markt im 1. Halbjahr rund 27,9% des Gesamtumsatzes der Bau- und Heimwerkermärkte aus. Betrachtet man die Sortimentsentwicklung im Vorjahresvergleich, zeigen sich erneut die Gartensortimente als die Wachstumstreiber 2018: So legten die Warengruppen Gartengeräte/Be- und Entwässerung (+5,6%), Gartenausstattung (+4,9%) und Gartenmöbel (+4,8%) zum Teil deutlich zu. Auch die Warengruppen Holz (+4,9%) und Werkzeuge/Maschinen/Werkstattausstattung (+4,0%) konnten nennenswert wachsen. Umsatzrückgänge zeigen sich insbesondere in den Warengruppen Fliesen (-3,9%), Wohnen/Dekoration (-3,6%) und Freizeit/Saisonwaren (-3,5%). (Quelle: BHB)

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