Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BGV: Farbenfroher Auftakt zu "Herbstlich willkommen"

Stellvertretend für alle teilnehmenden bayerischen Gärtnereien eröffnete die Familie Schunke in ihrem Schaugarten die Aktionswochen „Herbstlich willkommen“ in deren Rahmen haben Bayerns Gärtner die aktuellen Herbstpflanzentrends vorstellen.

Die Pflanzenexpertin und bekannte "Fernsehgärtnerin" Brigitte Goss pflanzte gemeinsam mit Gärtnermeister Friedrich Reim (Bezirksvorsitzender im Bayerischen Gärtnerei-Verband) insektenfreundliche herbstliche Gefäße. Bild: BGV.

Dazu gehören in diesem Jahr definitiv die verschiedensten Schmetterlingspflanzen. Allen voran sind hier die Astern zu nennen – die Schmetterlinge fliegen ganz buchstäblich auf sie. Die Pflanzenexpertin Brigitte Goss betonte daher bei der Veranstaltung in Anlehnung an den bekannten Staudengärtner Karl Förster (der einst sagte, dass es keinen Garten ohne Phlox geben dürfe): „Es darf keinen Garten ohne Astern geben.“

Die Schmetterlinge, die im September unterwegs sind, würden diesen Satz sicherlich unterschreiben, benötigen sie doch blühende Pflanzen als „Nektar-Tankstelle“. Auch die Fette Henne nehmen sie dabei gerne als Anlaufstelle oder blühende Küchenkräuter sowie Sonnenhüte, Bartblumen und Eisenkraut.

Solche Pflanzen im Herbst im Garten oder auf dem Balkon zu haben, fördert also die Artenvielfalt. Aber auch an die Überwinterung der Schmetterlinge bzw. ihrer Eier und Puppen sollte man denken. Deshalb empfahl Brigitte Goss, die Stängel von Stauden im Herbst nicht gleich abzuschneiden sondern bis zum Frühjahr stehen zu lassen. Sie geben dem Garten Struktur und sichern nützlichen Insekten das Überleben.

Blühende Herbstpflanzen erfreuen aber nicht nur Schmetterlinge und Bienen – auch dem Menschen tun sie mit ihren leuchtenden Farben gut und heben gerade im Herbst die Stimmung. (BGV)

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