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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BGL: Urbane Grünflächen schaffen städtisches Kulturgut
Als „Corporate Citizen“ investieren heutzutage viele Unternehmen in ihr gesellschaftliches Umfeld und unterstützen als Sponsor unzählige kulturelle Organisationen und Einrichtungen im Rahmen ihrer „Corporate Social Responsibility“-Aktivitäten. Angesichts knapper werdender Haushaltsbudgets in den Kommunen hat sich das Kultursponsoring in den letzten Jahren zu einer wichtigen Säule des Kulturmanagements entwickelt, das städtisches Kulturgut erhält und für die Gesellschaft zugänglich macht. „Leider haben viele Unternehmen in Deutschland das Potential von städtischen Grünflächen als Kulturgut immer noch nicht erkannt, dabei erfüllen diese öffentlichen Räume vielfältige soziale Funktionen und sind mindestens genauso förderungswert wie andere städtische Kulturgüter“, erklärt BGL-Präsident August Forster.
Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. weist auf den sozialen Nutzen von Stadtgrün hin, insbesondere auf die Bedeutung von Stadtgrün für das städtische Zusammenleben. Denn die Akzeptanz für gepflegte städtische Grünflächen innerhalb der Stadtbevölkerung ist hoch. Die Menschen in grünen Städten fühlen sich wohler und gesünder. Sie nutzen öffentliche Grünräume als Treffpunkt für Spiel und Sport, gleichzeitig dienen Parkanlagen als Orte der Begegnung für Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen. Damit leisten städtische Grünflächen indirekt einen wichtigen Beitrag zur Integration. Überdies mildert Stadtgrün die Folgen des Klimawandels und erhöht die Lebensqualität in den Stadtquartieren.
„Damit schafft urbanes Grün städtisches Kulturgut“, so August Forster. „Angesichts der Sehnsucht der Menschen nach mehr Stadtgrün und der sozialen Funktion von lebendigem Grün in der Stadt ist das Sponsoring von Grünflächen eine Investition in die städtische kulturelle Vielfalt, die sich auch für Unternehmen lohnt“, erläutert Forster.
Aus Sicht des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. werden gesellschaftliche Initiativen oder Public-Private-Partnership-Modelle für urbanes Grün, die sich für mehr lebendiges Grün in den Städten einsetzen, aufgrund der knappen Haushaltslage vieler Kommunen in Zukunft immer wichtiger. Deshalb hat es sich der Branchenverband zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von nachhaltigen Stadtentwicklungsprojekten, die das Potential und den Nutzen von Stadtgrün aufzeigen, vermehrt zu fördern. Hierzu hat der BGL ein Bündnis aus Wirtschaftsunternehmen und Verbänden ins Leben gerufen und die Charta Zukunft Stadt und Grün formuliert, die das Lösungspotenzial von Stadtgrün in der Stadtentwicklung aufzeigt.
Mehr Informationen zur Charta Zukunft Stadt und Grün finden Sie unter: www.galabau.de/Charta_Zukunft_Stadt_und_Gruen.aspx (BGL)

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