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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BGL: "Masterplan Stadtnatur“ wird begrüßt
Mit der Entscheidung des Bundeskabinetts zur Umsetzung des von Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgelegten Masterplans Stadtnatur erfüllt die Bundesregierung den im Koalitionsvertrag festgelegten Auftrag, einen Masterplan zur Umsetzung des Weißbuchs "Grün in der Stadt" für die Arten- und Biotopvielfalt in unseren Städten umzusetzen. Mit insgesamt 26 Maßnahmen will die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, die Arten- und Biotopvielfalt in unseren Städten zu erhöhen. So sollen natürliche, grüne Lebensräume geschaffen werden, die nicht nur Pflanzen und Insekten nützen, sondern den Stadtbewohnern grüne Oasen der Erholung bieten.
„Die Entscheidung des Bundeskabinetts ist eine gute Nachricht für die Menschen in Deutschland und auch für die Branche des Garten- und Landschaftsbaus. Nicht zuletzt die Ergebnisse der Europawahl haben gezeigt, dass das Bewusstsein für Klimawandel, Artenvielfalt und Lebensqualität in der Bevölkerung stark gewachsen ist und hier nachhaltige Lösungen von der Politik erwartet werden“, erklärt BGL-Präsident Lutze von Wurmb. Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts zum „Masterplan Stadtnatur“ stärkt die Bundesregierung den Stellenwert von Stadtgrün für eine moderne und klimawandelgerechte Stadtentwicklung. Denn Stadtgrün übernimmt vielfältige soziale, gesundheitliche, wirtschaftliche, ökologische und klimatische Funktionen und leistet insgesamt einen zentralen Beitrag für die Verbesserung der Lebensqualität in den Städten. Aus Sicht des Bundesverbandes der Landschaftsgärtner ist eine nachhaltige Stadtentwicklung, die auf mehr lebendiges Grün setzt, deshalb alternativlos.
„Allerdings steht die aktuelle Diskussion um die Zusammenlegung der Städtebauförderprogramme dazu in deutlichem Widerspruch. Wer mehr Grün will, darf das Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“, das von Städten und Gemeinden in vollem Umfang abgerufen wurde, nicht durch Verschmelzung mit anderen Themen verschwinden lassen“, fordert von Wurmb. Der BGL setzt sich deshalb mit Nachdruck für den Erhalt eines eigenständigen Programms „Zukunft Stadtgrün“ und für eine Aufstockung des Fördervolumens auf 100 Mio. Euro ein. Nur so kann letztlich nach der Auffassung des Bundesverbandes der Landschaftsgärtner auch der jetzt beschlossene „Masterplan Stadtnatur“ ein Erfolg werden. (BDL)

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