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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BGL: Lutze von Wurmb mahnt mittelstandsfreundliche Regelungen an
Die Europäische Kommission will im Herbst Vorschläge zur Neuregelung der Kreislaufwirtschaft vorlegen. Kern des Legislativpakets werden aller Voraussicht nach europaweit verbindliche Recyclingziele sein. Die Kommission erwartet dadurch Impulse für Wachstum und Beschäftigung. Nach Auffassung des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) dürfen die mittelständischen Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus durch die Pläne aber keinesfalls zusätzlich belastet werden.
„Der BGL unterstützt das Ziel der Europäischen Kommission, durch Recycling und gutes Produktdesign die vorhandenen Ressourcen effizienter zu nutzen. Wir erwarten aber, dass auf mittel-ständische Unternehmen keine unnötigen neuen Bürokratielasten zukommen“, sagt Vizepräsident Lutze von Wurmb. Im Bereich der Abfallverwertung fordert der Branchenverband der Landschaftsgärtner eine Ausnahme für Kleinmengen von Abfällen, die etwa durch Erdaushub oder kleinere Abrissarbeiten auf Grundstücken anfallen. „Eine Abfallmenge bis 800 m3 sollte von den neuen Regelungen gar nicht erst erfasst werden. So werden die kleinen und mittleren Unternehmen der Landschaftsgärtner auf unbürokratische Weise entlastet“, erläutert von Wurmb.
Ende 2014 hatte die Kommission im Rahmen ihres Bürokratieabbau-Programms „REFIT“ unter anderem den Vorschlag zur Kreislaufwirtschaft zurückgenommen. Nach politischem Druck aus dem Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, der im Juni 2015 einen entsprechenden Initiativantrag mit breiter Mehrheit verabschiedet hat, wurde das Thema allerdings wieder auf die Agenda gesetzt.

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