Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BGL: "Entlastungsprämie" belastet mittelständische Betriebe

Thomas Banzhaf, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) spricht für über 4.200 GaLaBau-Betriebe: "Die vom Koalitionsausschuss beschlossenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der gestiegenen Energiekosten verfehlen ihr Ziel."

BGL-Präsident Thomas Banzhaf übt Kritik an aktuellen Beschlüssen der Koalition: "Statt einer Entlastung der Betriebe sehe ich unterm Strich eine weitere Belastung." Bild: © PPBraun/BGL.

„Statt einer Entlastung der Betriebe sehe ich unterm Strich eine weitere Belastung“, so Banzhaf. „Die kleinen und mittleren Betriebe im GaLaBau sind von den Preissteigerungen der letzten Jahre massiv betroffen. Die Auftrags- und Ertragslage lässt daher keinen Spielraum zur Auszahlung von sogenannten „Entlastungsprämien“. Die Zahlung dieser „Prämie“ müssten unsere Betriebe allein erbringen, ohne staatliche Unterstützung. Gleichzeitig müssen die Betriebe bereits erhebliche Kostensteigerungen in allen Bereichen verkraften. Hier verschiebt der Staat die Verantwortung auf die Arbeitgeberseite und schürt eine Erwartungshaltung, die die Betriebe angesichts eines schwierigen Marktumfeldes kaum erfüllen können. Es ist bedauerlich, dass diese Zusammenhänge von der Bundesregierung nicht erkannt werden. Die Senkung der Energiesteuer ist ein längst überfälliger Schritt, der aber nicht ausreicht und verstetigt werden muss. Der Druck auf die Betriebe bleibt hoch." (BGL)

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