Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BGL: Begrüßt lang erwartete Förderung

Die Anschaffung von schweren Gas-Lkw und E-Lkw wird vom künftig vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Die Anschaffung von schweren Gas-Lkw und E-Lkw wird vom künftig vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Bild: GABOT.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat bekannt gegeben, dass es in den nächsten Wochen mit der Förderung von energieeffizienten und/oder CO2-armen schweren Nutzfahrzeugen beginnt. Gefördert werden sollen die Anschaffung von Gas-Lkw mit Zuschüssen von bis zu 12.000 Euro und von E-Lkw mit bis zu 40.000 Euro.

Dazu nimmt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., Prof. Dr. Dirk Engelhardt, wie folgt Stellung:

„Der BGL begrüßt die lang ersehnte Bekanntgabe dieser Förderrichtlinie ausdrücklich. Unsere Unternehmer hängen nicht am Diesel, sondern sind für alternative Antriebe offen. Bislang sind aber die Mehrkosten von bis zu 40.000 Euro für einen Gas-Lkw für die meisten mittelständischen Unternehmer außerordentlich hoch. Die Förderung des Bundes i.H.v. 12.000 Euro für LNG-Lkw ist daher ein wichtiger Schritt zur Anschaffung gasbetriebener schwerer Nutzfahrzeuge und kann dazu beitragen, einen Teil der beim Kauf von gasbetriebenen Lkw entstehenden Mehrkosten wenigstens zu mindern. Potentiell noch größere Bedeutung kommt aus Sicht des Verbandes der Förderung schwerer E-Lkw zu, die allerdings am Markt – insbesondere für den Langstreckenverkehr – kaum zur Verfügung stehen. Aber schon heute ist zu befürchten, dass die im aktuellen Entwurf des Bundeshaushalts vorgesehenen 10 Mio. Euro Gesamtvolumen für das neue Förderprogramm sehr schnell ausgeschöpft sein werden. Eine Aufstockung der Mittel erscheint dringend notwendig.“

Der BGL informiert seine Unternehmer über die Einzelheiten der Antragsmodalitäten im verbandsinternen Intranet. (BGL)

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