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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BGL: Begrüßt "Agenda Stadt grün-blau"
Die unter Federführung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) erarbeitete Agenda entstand im Austausch mit Verbänden, Wissenschaft und kommunaler Praxis – darunter auch der BGL, der sich aktiv in den Prozess eingebracht hat.
„Dass das Bauministerium nun stärker den gesamten Lebenszyklus von Grünanlagen in den Blick nimmt, ist ein schöner Erfolg. Unser kontinuierliches Engagement zu diesem Thema hat sich gelohnt. Unser Ziel ist, dass Pflege, Bewässerung und Entwicklung ein fester Bestandteil von Förderprogrammen werden“, kommentiert BGL-Präsident Thomas Banzhaf. „Die Agenda setzt zudem die richtigen Schwerpunkte: Stadtgrün und Wasser werden endlich als zentrale Infrastruktur für Klimaanpassung, Gesundheit und soziale Teilhabe verstanden“, so Banzhaf weiter.
Von der Strategie in die Praxis: Umsetzung sichern
Für den BGL kommt es nun darauf an, dass die formulierten Ziele konsequent umgesetzt werden. „Grün-blaue Infrastruktur darf nicht nur geplant werden – sie muss fachgerecht gebaut, dauerhaft gepflegt und langfristig instandgehalten werden“, erklärt Banzhaf. Der Verband unterstreicht: Stadtgrün ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern Teil der kommunalen Daseinsvorsorge.
Besonders große Potenziale sieht der BGL im Umbau des Bestands. Straßenräume, Schulhöfe, Wohnumfelder und weitere Flächen bieten erhebliche Chancen für Entsiegelung und Begrünung. „Gerade hier müssen grün-blaue Lösungen verbindlich mitgeplant werden“, fordert Banzhaf.
Ohne Kommunen und Galabau keine Umsetzung
Für die Umsetzung sieht der Verband den Garten- und Landschaftsbau als zentralen Partner. Die Fachbetriebe bringen umfassende Kompetenz in Planung, Bau und Pflege grün-blauer Infrastruktur ein. Diese Expertise müsse insbesondere im weiteren Prozess – etwa beim noch offenen Fokusthema „grün-blau kompetent“ – eng eingebunden werden.
Entscheidend für den Erfolg der Agenda ist aus Sicht des BGL die Stärkung der Kommunen. „Die Ziele werden nur erreichbar sein, wenn Städte und Gemeinden deutlich besser unterstützt werden – finanziell und strukturell“, betont Banzhaf. Dazu gehören mehr Fördermittel, unbürokratische Zugänge und Programme, die auch für kleinere Kommunen praktikabel sind. Für den BGL steht fest: Die „Agenda Stadt grün- blau“ liefert den richtigen strategischen Rahmen. Jetzt gilt es, die Umsetzung vor Ort zu ermöglichen und zu beschleunigen. (BGL)

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