Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BfN: Neue Präsidentin

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat ab morgen (1. September) eine neue Präsidentin: Sabine Riewenherm. Die bisherige Leiterin des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz folgt auf Prof. Dr. Beate Jessel.

Im Gespräch mit einem Teilnehmer beim Kongress „Jugend Zukunft Vielfalt“ 2017: die scheidende BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel (vorne, 2.v.r.), der ehemalige DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann und Dr. Christiane Paulus, Abteilungsleiterin Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung beim Bundesumweltministerium. Veranstaltet wurde der Jugendkongress von Bundesumweltministerium, Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der DBU. Bild: © Michael Münch/DBU.

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, vor allem beim Nationalen Naturerbe. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde dankte Jessel für die langjährige gute Kooperation etwa bei Vorhaben rund um Naturschutz in Agrarlandschaften. Der scheidenden BfN-Leiterin sei es auch ein Anliegen gewesen, die gemeinsam mit DBU und Bundesumweltministerium organisierten Jugendkongresse für Jugendengagement im Biodiversitätsschutz zu begleiten. Vor allem aber habe das Bundesamt mit ihr an der Spitze einen Meilenstein im deutschen Naturschutz mitgeformt: das Nationale Naturerbe. Bonde: „Prof. Dr. Jessel hat mit dem Nationalen Naturerbe den Wildnisgedanken in Deutschland befördert und dazu beigetragen, dass sich immer mehr Wald in unserem Land natürlich entwickelt.“ So würden auch die Wälder auf den 71 DBU-Naturerbeflächen in zehn Bundesländern mittel- bis langfristig größtenteils sich selbst überlassen.

Bonde: „Wir brauchen einen starken Naturschutz in Deutschland“

Nach Bondes Worten habe Jessel Wert auf Dialog und Kooperation gelegt und dies unter anderem in der Zusammenarbeit im Naturerbe-Rat unter Beweis gestellt. „Wir brauchen einen starken Naturschutz in Deutschland, um die gesteckten Biodiversitätsziele zu erreichen“, so Bonde. Im bundesweiten Naturschutz gebe es Handlungsbedarf, um das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000 zu stärken und eine bessere Finanzierung zu etablieren.

DBU-Generalsekretär freut sich auf Zusammenarbeit mit neuer BfN-Präsidentin Riewenherm

„Sabine Riewenherm ist eine ausgewiesene Naturschutzexpertin. Wir freuen uns, dass sie die wichtige Arbeit des Bundesamtes weiterentwickeln und prägen wird“, sagte der DBU-Generalsekretär. Die Herausforderungen durch den weltweiten Rückgang der Artenvielfalt und den daraus drohenden, irreparablen Konsequenzen für den Menschen seien vielen noch nicht bewusst. Bonde: „Wir wünschen der neuen BfN-Präsidentin viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

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