Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BfG: Zahl der Gemüsebetriebe sinkt weiter

Die Bundesfachgruppe Gemüsebau (BfG) äußert sich besorgt über den voranschreitenden Strukturwandel und Anbauverschiebungen im Gemüsebau.

Die Zahl der Gemüsebetriebe sinkt weiter. Bild: GABOT.

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes sank die Zahl der gemüseerzeugenden Betriebe 2024 gegenüber der letzten Vollerhebung im Jahr 2020 von 6.100 auf 5.830 ab. Das ist ein Minus von 4,4%. Seit 2012 hat sogar knapp jeder 5. Betrieb aufgegeben.

Zwar stieg die gesamte Anbaufläche für Gemüse um 3,2% im Jahr 2024 auf 126.800 ha und die Gesamterntemenge erhöhte sich um 6,1 %. Allerdings verlief die Entwicklung vor allem zu Gunsten der Feldgemüsekulturen.

„Die wachsenden Erntemengen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in der Breite Betriebe verlieren – und damit auch Vielfalt, regionale Versorgungssicherheit und gärtnerisches Know-how“, kommentiert Laura Lafuente, Geschäftsführerin der Bundesfachgruppe Gemüsebau (BfG) im Zentralverband Gartenbau (ZVG). Wenn dieser Trend anhalte, werde der deutsche Gemüsebau zunehmend zur Kulisse statt zur tragenden Säule. (ZVG/BfG)

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