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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BfG: Preiskapriolen sorgen Gemüseproduzenten
„Nicht zuletzt durch Corona ist die Bedeutung der heimischen Produktion und eines hohen Selbstversorgungsgrades deutlich geworden“, erinnert BfG-Vorsitzender Christian Ufen. Allerdings werde es für die hiesigen Produzenten immer schwieriger, kostendeckend oder gar gewinnbringend zu produzieren, um unter anderem nötige Investitionen in noch mehr Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.
Aufgrund steigender Energie- und Betriebsmittelpreise sei die nächste Saison akut gefährdet, betont der BfG-Vorsitzende. Die Düngemittelpreise für den Freilandanbau sowie die Energiepreise – selbst für Holz – „gehen durch Decke“.
Für die Unterglasbetriebe kommt erschwerend die CO2-Bepreisung hinzu. Das Antragsverfahren bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) zur Aufnahme des Gartenbaus in die Carbon-Leakage-Verordnung, die die Betriebe unterstützen sollte, entpuppe sich als wahres Bürokratiemonster. Hier stehe die Politik in der Pflicht, ein bürokratiearmes und praxistaugliches Verfahren zu ermöglichen, dass kleine und mittlere Unternehmen in die Lage versetzt, Entlastungen zu bekommen.
Zusätzlich sei die Versorgung mit ausreichend Beregnungswasser zunehmend in Gefahr. Einzelne Wasserversorger stuften den Gartenbau bereits als zweitrangig ein. Nicht zuletzt verunsichere der Eingriff in die Lohnstruktur durch die Politik. (ZVG/BfG)

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