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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BfG: Herbsttagung der Bundesfachgruppe Gemüsebau
Durch den steigenden Mindestlohn sind die Kosten erheblich gestiegen, Energiepreise und die nationale CO₂-Abgabe belasten zusätzlich, Wettbewerbsverzerrungen innerhalb Europas nehmen zu. Dazu kommen eine wachsende Bürokratielast sowie ein akuter Mangel an Pflanzenschutzlösungen für Spezialkulturen. Diese strukturellen Herausforderungen prägten die Diskussionen während der Tagung.
Im politischen Austausch gaben die Parlamentarische Staatsekretärin Silvia Breher aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium, Parlamentarische Staatsekretärin Gitta Connemann vom Bundeswirtschaftsministerium und Staatsekretärin Frauke Patzke vom niedersächsischen Landwirtschaftsministerium Einblicke in laufende Prozesse und geplante Maßnahmen. Deutlich wurde jedoch: Die Branche braucht jetzt praxistaugliche Lösungen und spürbare Entlastungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Impulse aus Forschung und Praxis lieferten Prof. Dr. Nicole van Dam (IGZ), Dr. Hildegard Garming (Thünen-Institut) und Dr. Hendrik Führs (LWK Niedersachsen). Ihre Beiträge verdeutlichten die steigenden Anforderungen an Innovation, Standortstabilität und politische Unterstützung.
„Die Betriebe brauchen Planungssicherheit, Tempo – und pragmatische Lösungen“ betonte Christian Ufen, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Gemüsebau und verwies insbesondere auf fehlende Lösungen im Pflanzenschutz.
Wirksame politische Rahmenbedingungen in der Energiepolitik thematisierten ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf und Thomas Albers, Vorsitzender im Fachverband Gemüsebau im Wirtschaftsverband Nord.
Auch wenn die Landwirtschaft und damit der Gartenbau laut Koalitionsvertrag aus dem Europäischen Emissionshandel ETS-2 herausgenommen werden sollen – noch ist die entsprechende Änderung im Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) nicht vollzogen. Zugleich sind die Brennstoffe, die auch in der Landwirtschaft – und damit auch im Gartenbau – verwendet werden, weiterhin im Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) genannt und damit von der nationalen CO2-Bepreisung betroffen.

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