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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BfG: 52. Herbsttagung in Heidelberg
Die letzte Meile, die Zustellung der frischen Produkte zum Verbraucher, ist zurzeit der Dreh- und Angelpunkt beim Onlinehandel mit frischen Produkten. Das wurde auf der 52. Herbsttagung der Bundesfachgruppe Gemüsebau im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) und im Bundeausschuss Obst und Gemüse (BOG) am 17. November 2017 in Heidelberg deutlich.
Dr. Eva Stüber, Institut für Handelsforschung, Köln, machte deutlich, dass der Anteil der Frischeprodukte beim Onlinehandel derzeit bei rund 3% liegt. Allerdings könnten frisches Obst und Gemüse, ähnlich wie im stationären Handel, Frequenzbringer sein, die vor allem junge, gutverdienende Menschen anspricht. Die Qualität der Produkte sei für diese Zielgruppe extrem wichtig. Heidi Hecht, Grünes Medienhaus, Bonn, erklärte wie wichtig die sozialen Medien, wie zum Beispiel Facebook beim Onlinehandel sind. 71% der Online-Käufer lassen sich von Empfehlungen aus dem Netz beeinflussen. Diese Zahl gelte auch für den Fachhandel.
Mit seinem Impulsvortrag „Offen für Neues“ zeigte Bernd Hoffstedde, Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau, Heidelberg, welche Möglichkeiten junge Menschen heute in ihrer Ausbildung kennenlernen. „Der Gartenbau ist heute bereits hochtechnisiert, wir brauchen qualifizierte Mitarbeiter“ erklärte der ITSpezialist der Versuchsanstalt.
Steffen Hess, Fraunhofer IESE, Kaiserslautern, stellte mit dem „Digitalen Dorf“ ein Projekt vor, bei dem es mit Hilfe von Apps und Vernetzungen gelingen kann, die vermeintlich digital abgehängten ländlichen Regionen in das digitale Zeitalter zu transportieren. Dabei kann es mit dem Zusammenspiel verschiedener Lieferdienste auch gelingen, das Problem der berühmten letzten Meile zu lösen. Wenn sich verschiedene Lieferanten, wie beispielsweise Apotheken und Bäcker zusammentun, sei dies möglich. Das Problem der letzten Meile versucht auch Peer Bentzen, EVP Business Development, Deutsche Post DHL Group, zu lösen. Viele Internetplattformen wollen zurzeit in den Onlinehandel mit Frischeprodukten einsteigen. Alle suchen dabei nach zuverlässigen Lieferanten für die letzte Meile. Neben der Verpackung, die die Ware schützen muss, beim Verbraucher aber nicht zu viel Müll erzeugen darf, ist die Lieferkette beim Onlinehandel das vermutlich wichtigste Thema.
Der Online-Handel mit Frischeprodukten ist sicher kein Markt für alle, aber für einige kann er eine Chance sein. Darüber herrschte Konsens zwischen Referenten und Gemüsegärtner im gut besuchten Forum. (Quelle: BfG/ZVG)

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