- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Bewegung im Garten: Elegante Ziergräser ...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bewegung im Garten: Elegante Ziergräser liegen im Trend
Wer seinem Garten neue Dynamik verleihen möchte, kommt an ihnen nicht vorbei: Ziergräser zaubern als elegante Strukturpflanzen Bewegung, Textur und eine fast wilde Natürlichkeit ins Beet. Filigrane Rutenhirse, kupferfarbenes Lampenputzergras oder opulentes Chinaschilf sind die neuen Trendsetter in immer mehr Gärten und öffentlichen Grünanlagen.
Dabei dienen Ziergräser nicht nur als echter Blickfang. Viele Arten sind auch pflegeleicht, trockenheitsverträglich und bilden einen wertvollen Lebensraum für Insekten und Vögel. Gerade in Zeiten, in denen heiße und trockene Sommer immer wahrscheinlicher werden, haben eher genügsame Pflanzen ihren großen Auftritt. Zudem hat man lange etwas von ihnen – vom ersten Grün im Frühling bis zu goldbraunen Farbtönen im Herbst. Besonders in Herbst und Winter entfalten viele Gräser noch einmal ihre volle Wirkung, wenn Raureif die Halme und Blütenstände in Szene setzt.
Erzeuger Klaus Peters von Stauden Peters kultiviert seit vielen Jahren Ziergräser und beobachtet eine steigende Nachfrage hierzulande: „Immer mehr Gartenfans wünschen sich Pflanzen, die auch bei Trockenheit noch gut aussehen und trotzdem Leben ins Beet bringen." Bei der Neupflanzung empfiehlt er eine Kombination: „Ziergräser wirken besonders gut im Zusammenspiel mit Stauden – sie setzen Akzente, ohne die anderen Pflanzen zu überdecken. Und mit ihren schmalen Halmen und der oft straff aufrechten Wuchsform bilden sie einen schönen Kontrast zu großen Blättern oder runden Blüten."
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Als Strukturpflanze im Beet, lebendige Hecke oder im Kübel. Wer jetzt gleich starten will, muss mit der Neugestaltung nicht bis zum nächsten Jahr warten. „Die beste Pflanzzeit für die meisten Ziergräser ist der Herbst, weil sie dann ohne Gießen anwachsen. Das macht also deutlich weniger Arbeit", erklärt Peters. „Wer zum Beispiel robuste, winterharte Sorten wie Panicum, Imperata oder Miscanthus Ende September pflanzt, hat hervorragende Chancen, dass sie vor dem ersten Frost gut einwurzeln. Natürlich kann man Gräser das ganze Jahr hindurch pflanzen. Allerdings brauchen sie im Frühjahr oft eine intensivere Startbegleitung durch regelmäßiges Gießen." Im Topf bringen Ziergräser auch kurzfristig spätsommerliche Stimmung auf Balkon oder Terrasse. Wichtig ist hierbei ein guter Wasserabzug und später bei Frost ausreichender Schutz für den Wurzelballen.
Wer die Gartengestaltung mit Ziergräsern plant, sollte sich auf jeden Fall informieren, welche Sorte zum eigenen Standort passt. Denn Wuchshöhe, Lichtbedarf und Winterhärte unterscheiden sich deutlich. Rundum gut beraten ist man hier auf jeden Fall im Fachhandel und bei Gärtnereien.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.