Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Besondere Ehre für Klasmann-Deilmann Silute

Besuche von hochrangigen Politikern stehen in einer verhältnismäßig kleinen Branche wie der Substratindustrie nicht oft auf der Tagesordnung. So war es für die Mitarbeiter von Klasmann-Deilmann in Silute ein bedeutsames Ereignis, den Premierminister Litauens als Gast zu begrüßen.

Besondere Ehre für Klasmann-Deilmann Šilutė. Bild: Klasmann-Deilmann.

Im Bezirk Klaipeda gehört Klasmann-Deilmann Silute zu den Top-Arbeitgebern. Dennoch kam es überraschend, dass Litauens Premierminister, Saulius Skvernelis seinen Besuch ankündigte. Für die Mitarbeiter in Litauen war es etwas Besonderes, als sie davon erfuhren. „Solch einen Politiker begrüßen zu dürfen ‑ das ist eine Ehre“, sagt der Geschäftsführer von Klasmann-Deilmann Silute, Kazimieras Kaminskas. „In unserer Region hat Herr Skvernelis nur ein weiteres Unternehmen besucht. Wir sind wirklich stolz. Für uns war es das erste Mal, dass ein Regierungschef bei uns zu Gast war.“

Neben einer Besichtigung der Produktion kam es zum regen Austausch zwischen Saulius Skvernelis, dem Bürgermeister aus Silute, Vytautas Laurinaitis und den Vertretern von Klasmann-Deilmann Silute Kazimieras Kaminskas und Virginijus Liepis (technischer Direktor). So diskutierten sie Aktivitäten der Unternehmensgruppe weltweit und sprachen über die Bedeutung von Torfrohstoffen im Kultursubstrat.

Ein besonderer Fokus lag auf den derzeitigen und geplanten Projekten in Litauen sowie auf den Besonderheiten der Substratbranche wie beispielsweise die saisonal sehr unterschiedlichen Herausforderungen. Zudem boten alternative Ausgangsstoffe wie die Holzfaser GreenFibre oder der Grünkompost TerrAktiv für reichlich Gesprächsstoff.

Seit dem Jahr 2000 gehört Klasmann-Deilmann Silute zur Klasmann-Deilmann-Gruppe. Aufgrund umfangreicher Investitionen ‑ beispielsweise eine neue Fabrik im Jahr 2010, eine weitere Ende 2015 ‑ ist Klasmann-Deilmann Silute inzwischen der größte Produzent von Kultursubstraten im Baltikum. (Klasmann Deilmann)

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