Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Berufskolleg Iserlohn: Begrüßungstag der Gärtner

Beim Begrüßungstag der Gärtner fand ein großes Treffen im Berufskolleg in Iserlohn statt. Über 90 Schülerinnen und Schüler haben sich für einen grünen Beruf entschieden.

Screenshot: GABOT.

Schnell füllte sich die Aula des Berufskollegs Iserlohn-Letmathe. Zahlreiche Firmeninhaber und Ausbilder sowie Vertreter der Berufsverbände und der Schule waren gekommen, um die angehenden Gärtnerinnen und Gärtner aus ganz Südwestfalen im Berufsstand zu begrüßen. „Vom ersten Tag an sollen die Auszubildenden ein Gefühl der Zugehörigkeit zum Gärtnerberuf entwickeln. Und wir wollen ihnen vermitteln, dass sie auf dem Weg zur Abschlussprüfung und darüber hinaus immer Unterstützung finden werden.“ So fasste Jochen Kampmann, Fachlehrer am Berufskolleg, die Idee zusammen, den Berufsnachwuchs einzuladen.

Über 90 Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Jahr für einen grünen Beruf entschieden. Stark vertreten sind die Landschaftsgärtner. Nicht ohne Grund, denn die Branche boomt und bietet jungen Menschen neben einem vielseitigen Job zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen.

Welchen Wert qualifizierter Nachwuchs für die Betriebe hat, machten die Unternehmer Thomas Kramer (Olpe) und Volker Dietewich (Burbach-Holzhausen) deutlich: „Wenn sich ein Mitarbeiter auf ein Fachgebiet aus dem breiten Spektrum des Garten- und Landschaftsbaus spezialisiert, macht er sich für den Betrieb unentbehrlich“, so Kramer. „Deshalb heißt es schon in der Ausbildung, über den Tellerrand zu schauen und die zahlreichen Angebote wahrzunehmen“, ergänzte Dietewich.

Ein umfangreiches Seminarprogramm und viele Aktionen bietet den Auszubildenden der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW. Ole Mazulla, Vorsitzender des Bezirksverbands Mark, stellte u. a. den Wettbewerb „Landschaftsgärtner-Cup NRW“ vor, der mit seinen vielfältigen Aufgaben eine gute Vorbereitung auf die anstehenden Prüfungen bietet.

Es war der erste Begrüßungstag in Iserlohn, und weil er auf so positive Resonanz stieß, wollen ihn die Organisatoren im kommenden Jahr gerne wiederholen. (Galabau NRW)

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