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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Berliner Staudenmarkt: 1. + 2. April 2017
Der Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten am 1. und 2. April 2017 ist der Saisonstart für Gartenfreundinnen und -freunde, Stauden-Fans und Raritätensammler. 100 ausgewählte Gärtnereien, Baumschulen, Naturschutz- sowie Pflanzenvereine aus Deutschland und vielen europäischen Ländern sind dabei. Sie bieten ihre botanischen Neuigkeiten sowie Raritäten an, erläutern die Grundlagen des naturnahen Gärtners und geben viele Tipps für die Pflanzenpflege. Gärtnerische Hilfsgeräte, handwerklich gefertigte Accessoires und Gartenmöbel runden das Angebot ab. Wer für Garten, Terrasse, Balkon, Fensterbrett oder Zimmer schöne, qualitative Pflanzen sucht, der wird auf dem Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten fündig. Über 130 Anbieter auf 1.000 m Marktstrecke machen den Berliner Staudenmarkt wieder zum Treffpunkt für Gartenliebhaber aus ganz Europa und bieten ein unvergleichliches Markterlebnis.
Pünktlich für die Frühjahrsblüte bietet der Staudenmarkt Alpenveilchen, Krokusse, Leberblümchen und - je nach Witterung - schon die ersten Wildtulpen an. Und hat der Winter in Beeten, Kübeln und Töpfen Lücken hinterlassen, so finden sich auch neue Stauden auf dem Staudenmarkt. Ebenso können Knollen von farbenfrohen Dahlien oder hochwachsendem Allium, Zwiebeln und Rhizome erworben werden. Auch wird Saatgut in exzellenter Auswahl angeboten, z.B. ein- und zweijährige Sommerblüher wie Mohn und Levkoje. Die Marktbesucher können sich für jede Saison im Garten inspirieren lassen: vom Züchter der Farne, von den Spezialisten für Gräser sowie von den Fachgärtnereien für Blattschmuckstauden wie Funkie oder Heuchera.
Mehrere Rosenschulen präsentieren ihre Schätze, von wurzelnackten Rosenstöcken aus der Uckermark bis zu historischen Rosen aus familiär geführten Traditionsbetrieben. Clematis oder Pfingstrosen gibt es als Stauden und als Gehölze. Grüne Ziersträucher mit außergewöhnlich schönem Blattwerk oder blickdichtem Wuchs bieten die Baumschulen an. Gehölze setzen zu jeder Jahreszeit besondere Akzente in den Garten, ob durch Blüten wie von Hortensien, Flieder und Ginster oder durch ihre Früchte/Beeren, wie von Mahonie und Eibe. Der Sibirische Hartriegel bringt dagegen mit seiner rot gefärbten Rinde Farbe in jeden trist gewordenen winterlichen Garten.
Für den Eigenanbau von Kräutern und Gemüse werden auf dem Staudenmarkt Gemüsejungpflanzen und Kräuter in höchster Demeter-Qualität ebenso wie alte Sorten von Pflanzkartoffeln vom Biohof angeboten. Auch für frisches Obst zur Erntezeit ist gesorgt: hocharomatische Erdbeerpflanzen, Apfelbäume vom Spalier zum Hochstamm, Gehölze von sehr vitaminreichen Kiwis bis zu Himbeeren oder Weinreben sind nur einige Angebote. Ihr großes Fachwissen geben die Gärtner und Vereine kostenlos weiter und Vorträge an beiden Markttagen ergänzen das Programm.
Einen Marktschwerpunkt in diesem Frühjahr 2017 sind die Korbblütengewächse. Sie sind weltweit die zweitartenreichste Pflanzenfamilie. Von der kleinen Kamille über die Zinnien und Astern bis zur großen Sonnenblume oder herrlich roten Kokardenblume sind es sehr beliebte Garten- und klassische Bauerngartenpflanzen.
Ein besonderes Markenzeichen des Berliner Staudenmarkts ist neben der Sortimentsbreite die hohe Qualität der Pflanzen. Die naturnah anbauenden Gärtnereien verzichten auf geheizte Gewächshäuser. Ihre Stauden haben authentischen Wuchs und sind robust.
Auch der schönste Garten besteht nicht nur aus Pflanzen. Schöne Akzente setzen handgefertigte Pflanzenstützen aus Metall oder Holz, handgetöpferte Gefäße, kunsthandwerkliche Gartendekorationen und wetterbeständige Gartenmöbel. Stabiles Gartenwerkzeug erfreut durch seine Langlebigkeit, und je größer der Garten, umso zeitsparender erweisen sich elektronische Gartengeräte. Und natürlich warten auf die Besucher allerlei herzhafte und süße Leckereien aus dem Holzofen, der Mostquetsche, Espressomaschine, Pfanne, Grill oder Kochtopf.
Alle Besucher werden wieder gebeten, eigene Transportbehältnisse für den Einkauf mitzubringen. Tüten werden auf dem Berliner Staudenmarkt nur noch kostenpflichtig ausgegeben.
Für das Staudenmarktjahr 2017 übernimmt Prof. Dr. Norbert Kühn die Schirmherrschaft. Er ist Leiter des Fachgebietes Vegetationstechnik und Pflanzenverwendung an der Technischen Universität Berlin.
Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten Berlin
Eingänge: Königin-Luise-Platz (Bus 101, X83) und Unter den Eichen (Bus M48)
Zeit: Samstag + Sonntag, 1. + 2. April 2017
Geöffnet: 9-18 Uhr
Garteneintritt: 6 Euro, erm. 3 Euro. Kinder bis 7 Jahre Eintritt frei.

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