- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Berliner Großmarkt: Zertifikat für "Gesi...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Berliner Großmarkt: Zertifikat für "Gesicherte Nachhaltigkeit"
Die Zertifizierungsstelle des „Deutschen Institutes für Nachhaltigkeit und Ökonomie“ hat dem Berliner Großmarkt das Siegel für „Gesicherte Nachhaltigkeit“ verliehen. Dem Großmarkt wird damit bescheinigt, „eine umfassende Nachhaltigkeitsprüfung in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz“ absolviert und bestanden zu haben.
Für die Geschäftsführung des Großmarktes eine Bestätigung des vor Jahren eingeschlagenen Kurses. „Nachhaltiges Wirtschaften ist für uns kein Werbeslogan sondern ein wirkliches Anliegen und ein echter Standortvorteil“, erklärte Andreas Foidl anlässlich der Verleihung des Siegels.
Ein gezieltes und langfristig angelegtes Energiemanagement erhöht die wirtschaftliche Attraktivität des Berliner Großmarktes und dient gleichzeitig dem Klimaschutz der Region. Deswegen setzt der Großmarkt seit Jahren auf eine ökologisch sinnvolle Weiterentwicklung seiner Infrastruktur: Auf einer Fläche von knapp 40.000 Quadratmetern ist so im Sommer 2012 in Zusammenarbeit mit der Berliner Energieagentur GmbH die größte Photovoltaik - Dachanlage Berlins entstanden, die insgesamt 1.400 Megawattstunden Strom im Jahr liefert. Das entspricht dem Energiebedarf von 700 privaten Haushalten. Foidl: „ Noch wird der erzeugte Strom ins Berliner Netz eingespeist. Bei steigenden Energiepreisen ist der Eigenverbrauch in absehbarer Zeit allerdings eine echte wirtschaftliche Alternative. Unabhängig davon werden pro Jahr 800 Tonnen CO2 vermieden.“
Für den Berliner Großmarkt ist der eingeschlagene Weg damit noch nicht zu Ende: So ist zur langfristigen Senkung der Energiekosten in 2013 der Bau eines Blockheizkraftwerkes geplant.
Auch mit der Modernisierung der zentralen Gewerbekälteanlage des Frischezentrums Fleisch werden Wirtschaftlichkeit und ökologische Wirkung deutlich verbessert. Ebenso ist die Umstellung des Fuhrparks von Benzin- und Dieselmotoren auf Elektro-Fahrzeuge geplant. Foidl abschließend: „Der Berliner Großmarkt wird sich auch in den kommenden Jahren auf Investitionen für einen nachhaltigen Geschäftsbetrieb konzentrieren.“ (Berliner Großmarkt)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.