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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Berlin: Zukunftskongress Gartenbau
Seit Frühjahr 2022 ändern sich die Rahmenbedingungen für den Gartenbau fortlaufend. Nachdem die meisten Branchen des Gartenbaus noch verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen sind, sind nun die massive Kostensteigerung und die Verfügbarkeit von Material, Energie und Arbeitskräften zentrale Themen. Globale und europäische Lieferketten, meist von Kosteneffizienz getrieben, sind unterbrochen oder gestört. Die gesellschaftspolitischen Anforderungen und die des Klimaschutzes haben jedoch nach wie vor Bestand.
In diesem Spannungsfeld müssen sich die Gartenbaubetriebe orientieren und zukunftsorientiert aufstellen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft will die Herausforderungen und Trends zeitnah mit allen Interessierten aus dem Gartenbau sowie aus dem Garten- und Landschaftsbau bearbeiten und lädt zu einem dritten Zukunftskongress Gartenbau am 18. und 19. Oktober 2022 in Berlin ein.
Zum Hintergrund
Nach dem zweiten Zukunftskongress Gartenbau 2013 wurde angeregt, nach zehn Jahren die Wirkung und Durchsetzung der Ergebnisse des Kongresses anhand der eingetretenen Entwicklungen im deutschen Gartenbau zu evaluieren. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Rahmenbedingungen und die daraus abgeleiteten Strategien zu Entwicklungspotenzialen des Gartenbaus waren bis ins Frühjahr 2022 immer noch aktuell und konnten der Politik praxisrelevante Orientierung geben. Sie boten den Gartenbauunternehmen belastbare Leitlinien zu nachhaltigen Entwicklungen. Seitdem haben sich die Rahmenbedingungen geändert und eine erneute Standortbestimmung notwendig gemacht. (BMEL)

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