Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Berlin: TulipDay lockt Tausende zum Breitscheidplatz

Die Schlange in Berlin war mehrere hundert Meter lang und reichte von der Nordseite der Gedächtniskirche entlang der Budapester Straße rund um den Block und schließlich zurück bis zur Südseite der historischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Ein eintägiger Pop-Up-Garten bot in Berlin auf dem Breitscheidplatz 50.000 Tulpen kostenlos zum Bestaunen und Selberpflücken an. Bild: GPP/TPN.

Der Grund: Ein eintägiger Pop-Up-Garten, der 50.000 Tulpen zum Bestaunen und Selberpflücken anbot. Organisiert wurde das Event am 14. März 2026 von der Vereinigung Tulpen Promotie Nederland (TPN), der über 400 niederländische Gärtner*innen angehören, zusammen mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande. Es war bereits der zweite TulipDay Berlin, der als niederländisches Geschenk in der Hauptstadt ausgerichtet wurde, um Frühlingsstimmung unter die Menschen zu bringen sowie über den niederländischen Tulpenanbau zu informieren. Mit riesigem Erfolg: Es brach ein regelrechter Hype um die niederländischen Tulpen aus! Mehrere Tausend Menschen warteten bis zu zwei Stunden, um sich ihren Gratis-Strauß aus zehn Tulpen selbst auszusuchen und mit nach Hause zu nehmen.

Prominente Eröffnung des Tulpentags

Um 12 Uhr fand die offizielle Eröffnung statt: Hester Somsen, Botschafterin des Königreichs der Niederlande in Deutschland, TPN-Präsident Arjan Smit und Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Franziska Giffey begrüßten die Berliner Tulpenfans und zerschnitten feierlich das niederländisch-deutsche Band. „Mit dem TulipDay Berlin wollen wir den Frühling in Deutschland auf positive Weise einleiten", erklärte Arjan Smit, Vorsitzender der TPN, stellvertretend für alle niederländischen Tulpengärtner*innen, die jährlich 2 Milliarden Schnittblumen anbauen. „50.000 davon sind jetzt heute hier, als Geschenk mitgebracht in Zusammenarbeit mit der Botschaft", staunte Franziska Giffey in Ihrer Begrüßungsrede. „Wir möchten uns dafür sehr, sehr herzlich bedanken! Ein großes, großes Dankeschön an alle Tulpenzüchter und Tulpenzüchterinnen in den Niederlanden." Die Niederlande sind der weltweit größte Exporteur von Tulpen - die wichtigsten Exportländer für Tulpen aus den Niederlanden sind Deutschland, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Polen.

Pop-Up-Tulpengarten zum Selberpflücken

Anschließend strömten die wartenden Bürger*innen und Tourist*innen in den Pop-Up-Garten, der erst am Morgen desselben Samstags von wenigen, fleißigen Händen aufgebaut wurde. Die Besucher*innen erhielten beim Einlass eine Papiertüte und durften sich ihre zehn Lieblingstulpen selbst aussuchen und pflücken. Der Andrang war enorm, aber die Freude ebenso - das macht deutlich: Tulpen sind beliebt und der Inbegriff von Frühling. Innerhalb weniger Stunden war der Breitscheidplatz leer, die Menschenmassen glücklich und das niederländische Organisationsteam überwältigt. Die mediale Aufmerksamkeit im Vorfeld, der Andrang vor Ort und auch die positiven Reaktionen in den sozialen Medien und der Presse, weit über Berlin hinaus, machten den zweiten TulipDay Berlin zu einem großen Erfolg und stellten den Frühling ganz klar ins Zeichen der Tulpe. (Quelle: TPN)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.