Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Belgien: ​Infos zum flämischen Gartenbau

Kleine Fläche - großer Mehrwert. Die landwirtschaftliche Fläche Flanderns umfasst 619.806 Hektar.

In Belgien gibt es zahlreiche sehr spezialisierte Betriebe. Bild: GABOT.

Die überwiegend familiengeführten Gartenbauunternehmen bewirtschaften davon 5.826 Hektar. Der Großteil der Produktion erfolgt im Freiland, die Unterglasfläche beträgt 511 Hektar. Im Durchschnitt ist ein Gartenbaubetrieb 7,72 Hektar groß.

Die Gartenbauunternehmen erzielen jährlich einen Umsatz von 492 Mio. Euro. Davon entfallen 39 Prozent auf Blumen- und Zierpflanzen sowie 61% auf die Baumschulbranche.

Die grüne Branche Flanderns ist traditionell stark exportorientiert: 86% der Ausfuhren gehen in den innergemeinschaftlichen Handel, 14% in Drittländer – davon wiederum 25% in das Vereinigte Königreich. Belgische Spezialitäten wie Azaleen, Begonien und Rosen sind außerhalb der EU besonders gefragt.

Verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen

Innovation und nachhaltiges Unternehmertum prägen die Arbeit der flämischen Gartenbauakteure. Mit wissenschaftlicher Unterstützung entstehen neue, widerstandsfähige Pflanzensorten, die den Herausforderungen des Klimawandels besser gewachsen sind. Der Einsatz alternativer Substratmischungen reduziert die Abhängigkeit von traditionellen, ressourcenintensiven Materialien erheblich. Moderne Präzisionstechnologien optimieren den Verbrauch von Wasser, Nährstoffen und Pflanzenschutzmitteln. Vorrang erhält der integrierte Pflanzenschutz (IPM) gegenüber chemischen Anwendungen – ein entscheidender Beitrag zur Förderung des ökologischen Gleichgewichts.

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