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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Beitrittsländer: Pflanzenpass erleichtert Handel
Zum 1. Mai 2004 sind die Länder Ungarn, Estland, Lettland, Polen, Litauen, Slowakei, Slowenien, Malta, Tschechische Republik und Zypern der Europäischen Union beigetreten.Dies bringt viele vereinfachende Veränderungen beim Versand von Pflanzen und pflanzlichen Produkten innerhalb der EU mit sich. Auch die Schweiz, als nicht EU-Land, hat sich den Europäischen Regelungen angepasst.
Damit ein freier Warenverkehr zwischen den Ländern gewährleistet wird, fallen die lästigen und zeitraubenden Grenzkontrollen zukünftig weg. Kilometerlange LKW-Schlangen an den Grenzeinlassstellen, wo pflanzen- und tiergesundheitliche sowie zolltechnische Abfertigungsverfahren zu erledigen waren, sollten dann Geschichte sein.
Der Handel mit Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen wird außerdem dadurch erleichtert, dass die Beitrittsländer das Pflanzenpasssystem der EU übernehmen. Wie das Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Weser-Ems mitteilt, fällt damit die Ausstellung von Pflanzengesundheitszeugnissen für Exportsendungen mit bestimmten Waren in die Beitrittsländer seit dem 1. Mai 2004 weg. Dies gilt im Prinzip auch umgekehrt für die Zulieferung von Pflanzensendungen aus den Beitrittsländern in die EU. Lediglich bei einigen kritischen Warenarten und Herkünften wie Kartoffeln aus Polen und der Tschechischen Republik sind spezielle Übergangsregelungen zu beachten. (lwkwe)

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