Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Beedabei SAiL 2025: Segel setzen

Mitten auf der SAiL in Bremerhaven entstand am Willy-Brandt-Platz ein Kunstwerk, das nicht nur die Besucher*innen begeisterte, sondern auch ein weithin sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit, Inklusion und Artenvielfalt setzte: "Beedabei SAiL 2025 - Segel setzen".

Beedabei ist eine europäische Kunstaktion, die durch künstlerische Installationen mit gelben Blumenkästen neue Lebensräume für Bienen schafft. Bild: Beedabei SAiL.

Trotz anfänglichem „Schietwetter“ verwandelte sich der graue Sonntagmorgen in einen strahlenden Kunsttag. Unterstützt von zahlreichen Helfer*innen entstand innerhalb weniger Stunden ein gelbes Segelschiff aus 246 Beedabei-Kästen – bepflanzt mit trockenresistenten Wildstauden. Im Hintergrund: die eindrucksvolle Kulisse eines Dreimasters, die dem Werk zusätzliche Symbolkraft verlieh. „Es war ein Gemeinschaftswerk im besten Sinne“, betont Initiator Peter H. Kalb. Helfer*innen des Hauptunterstützers dm drogerie markt aus Bremerhaven, Cuxhaven und Nordenham packten tatkräftig mit an, ebenso wie die Partnervereine Hawelti e.V. und Spiel ein Spiel, die das Projekt auch finanziell unterstützten.

Um 15.00 Uhr erstrahlte das Kunstwerk in vollem Glanz. Zahlreiche Besucherinnen kamen ins Gespräch, bestaunten die Idee und nahmen die Botschaft mit nach Hause – im wahrsten Sinne des Wortes: Denn nach der offiziellen Eröffnung wurden die Kästen kostenlos an die Bürgerinnen weitergegeben. Viele fuhren sie mit Fahrrädern oder sogar Lastenrädern nach Hause, sodass die ersten neuen Bienenfutterstellen sofort ihren Platz in der Stadt fanden.

Schon jetzt ist bekannt, dass Beedabei-Kästen aus Bremerhaven neue Standorte in Thüringen, Unna, Düsseldorf, Bremen und Nürnberg gefunden haben. Auch die Freiwillige Feuerwehr Bremerhaven sowie der Zoo am Meer beteiligten sich und sorgen nun selbst für summende Lebensräume. „Beedabei“ steht seit 2019 für partizipative Kunstwerke, die gleichzeitig ökologische Impulse setzen. Mit dem Kunstwerk auf der SAiL wurde diese Idee eindrucksvoll sichtbar: ein dynamischer Prozess, der mitten in Bremerhaven begann und sich nun weit über die Stadt hinaus fortsetzt.

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