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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BEE: Netzentgeltverteilung langfristig gerecht ausgestalten
Der BEE begrüßt den Vorschlag grundsätzlich, sieht aber noch weiteren Diskussionsbedarf. BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter: "Mit der Netzentgeltreform würde ein echter Mehrwert für die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung geschaffen. Gegenüber einer Splittung der Strompreiszonen ist das auch energiewirtschaftlich sinnvoll."
Die Verringerung der teilweise deutlichen Spreizung der Netzentgelte und die damit einhergehende Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher, die in Regionen mit starkem Ausbau der Erneuerbaren Energien leben, sei aus Branchensicht vollumfänglich zu begrüßen, so Peter. Der BEE empfehle zudem, die zur Berechnung herangezogenen Faktoren turnusmäßig zu aktualisieren, um die Dynamik der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen sachgerecht abbilden zu können.
Neben den positiven Faktoren des Eckpunktepapiers blieben jedoch aus BEE-Sicht auch noch einige Fragen ungeklärt. "Der vorgeschlagene Mehrkostenermittlungsmechanismus und die Wälzung wirken ausschließlich mittelfristig, da nur bei einem begrenzten Umverteilungsvolumen eine anhaltende und merkliche Kostenreduzierung beim Letztverbraucher erreicht wird. Damit stellt der Vorschlag bestenfalls eine Übergangslösung für das generelle Problem der stetig ansteigenden Netzausbaukosten dar. Die Frage, wie langfristig eine verteilungsgerechte Ausgestaltung der Netzausbaukosten erreicht werden soll, bleibt bestehen", so Peter.
Deutlich werde mit dem Vorschlag auch, dass eine Einzelmaßnahme hier nicht die Lösung bringen werde. "Eine derart umfassende Entscheidung muss breiter diskutiert und kommuniziert werden. Der weitere Konsultationsprozess sollte daher im engen Austausch mit allen beteiligten Akteuren erfolgen. Der BEE ist gerne bereit, an einem solchen Prozess mitzuwirken", so Peter abschließend. (BEE)

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