- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- BEE: "Jetzt die CO2-Bepreisung auf den W...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BEE: "Jetzt die CO2-Bepreisung auf den Weg bringen"
Deutschland stößt nach wie vor zu viel Kohlendioxid aus und wird so die verpflichtenden Klimaschutzziele sowohl für 2020 als auch 2030 krachend verfehlen. Das ist nicht nur ökologisch kontraproduktiv, sondern verursacht auch ökonomische Schäden, denn dafür wird Deutschland Strafen in Milliardenhöhe zahlen müssen. Eine CO2-Bepreisung ist einer der wichtigsten Hebel, um überhaupt noch umsteuern zu können. Sie ist ein effektives Instrument, wenn durch sie die vollständigen Kosten im Markt abgebildet werden. Zudem kann das moderne Energieversorgungssystem intelligent auf die Zukunft ausgerichtet werden, in dem zum Beispiel die Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität und der Einsatz von Speichern eine viel größere Rolle spielen werden. Deutschland stünde damit auch nicht alleine da, denn Länder wie die Schweiz, Norwegen oder Schweden zeigen eindrucksvoll, dass Ökologie und Ökonomie mit diesem Instrument hervorragend zu vereinen sind.
Aus Sicht des BEE ist eine sozialverträgliche Ausgestaltung das Fundament des Bepreisungssystems. Deswegen hat der Verband bereits in den vergangenen Jahren konkrete Vorschläge für CO2-Bepreisungen im Strom- und Wärmesektor auf den Tisch gelegt, die auf Sozialverträglichkeit ausgerichtet sind. Im Stromsektor soll als Ausgleich die Stromsteuer gesenkt werden. Ein wirksamer CO2-Preis senkt dabei zugleich die EEG-Umlage. Für den Wärmesektor schlägt der BEE eine CO2-Bepreisung mit Rückverteilungskomponente – ähnlich dem bewährten Schweizer Modell – vor. Über das Schweizer Vorbild hinausgehend, soll die Rückerstattung laut BEE-Modell vollständig erfolgen. Ein CO2-Preis im Wärmesektor regt sowohl Investitionen in Erneuerbare Energien als auch Energiespartechnologien an. (BEE)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.