Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BEE: Gesetzentwurf des Landes NRW zur Wiederbelebung der Länderöffnungsklausel

Entschließungsantrag des Landes Brandenburg zur Entprivilegierung der Windenergienutzung im Baugesetzbuch (BauGB).

BEE: Gesetzentwurf des Landes NRW zur Wiederbelebung der Länderöffnungsklausel.

"Der BEE unterstützt die Forderung des Bundesverbands Windenergie und anderer Verbände, die Länderöffnungsklausel nicht wieder einzuführen sowie an der Privilegierung der Windenergie im Baurecht festzuhalten. Sowohl der Vorschlag NRWs als auch der Brandenburgs würde zu einer Verschärfung der schon heute angespannten Genehmigungssituation für Windenergieprojekte führen und damit den Ausbau ins Stocken bringen, wie dies bereits in Bayern geschehen ist. Stattdessen ist die Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Sofortmaßnahmen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien längst überfällig und ein Zeit- und Mengengerüst für den Ausbaupfad bis 2030 zu skizzieren. Die Große Koalition hat sich vertraglich auf 65% Erneuerbare Energien im Jahr 2030 verpflichtet. Noch ist völlig unklar, wie sie das erreichen will. Die Branche und die hinter ihr stehende Industrie benötigt aber endlich Klarheit, stabile Ausbauziele und einen festen Kurs, auf den sie Investitionsentscheidungen stützen kann.

Dass zwei Bundesländer nur wenige Tage nach Veröffentlichung des IPCC-Berichtes Vorstöße unternehmen, den Klimaschutz hierzulande massiv zu untergraben, ist nicht hinnehmbar. Erneuerbare Energien sind der Klimaschützer Nummer eins. Schon jetzt hat Deutschland hohe Konventionalstrafen seitens der Europäischen Union zu erwarten, da es absehbar die EU-Verpflichtung zum Anteil Erneuerbarer Energien verfehlen wird. Klimaschutz und eine verlässliche Industriepolitik sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Einzelne Bundesländer dürfen sich ihr nicht entziehen." (Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.)

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