Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BEE/DGB: Ökologische und soziale Transformation voranbringen

Bei einem Spitzentreffen haben sich der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sowie die unter dem Dach des DGB organisierten Gewerkschaften ver.di, IG Metall, IG BCE und EVG auf gemeinsame Forderungen für die nächste Legislaturperiode verständigt.

v.l.n.r.: Horst Seide, Hermann Albers, Dr. Ralf Bartels, Frederik Moch, Dr. Simone Peter, Stefan Körzell, Wolfram Axthelm, Carsten Körnig, Christoph Schmitz. Bild: BEE.

Im Zentrum steht dabei die notwendige Transformation für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort, die Klimaschutzambitionen mit moderner Wirtschafts- und Industriepolitik verbindet. Die Organisationen fordern eine ambitionierte Energiewende als zentrale Industriestrategie zu verankern und benennen dabei Maßnahmen im Bereich des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, der Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft sowie der Gewährleistung wettbewerbsfähiger Strompreise.

Dr. Simone Peter, BEE-Präsidentin: „Die kommenden Jahre werden entscheidend sein für industrie- und klimapolitische Weichenstellungen: Für den Wirtschaftsstandort Deutschland sind Herausforderungen zu meistern, die eine bezahlbare Energieversorgung, Klimaschutz, Digitalisierung und gute Arbeit sichern und internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Der beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren Energien ist hierfür zwingend, denn Erneuerbare sind der Schlüssel für das Erreichen der Klimaziele, sind wettbewerbsfähig und in großer Technologiebreite für den Einsatz in allen Sektoren vorhanden.“

Stefan Körzell, DGB-Vorstandsmitglied: „Die nächste Bundesregierung muss die Energiewende sozial und ökologisch gestalten: Deutschland braucht starke Erneuerbare Energien durch mehr Zubau und Ausbau der Netze. Dabei müssen die Beschäftigten im Mittelpunkt stehen. Gute Arbeit auf der Grundlage von Tarifverträgen sowie Mitbestimmung im Betrieb und Unternehmen stehen für die Gewerkschaften dabei im Mittelpunkt. Wenn Gewerkschaften und Erneuerbaren-Branche zusammenstehen, ist das gut für den Wirtschaftsstandort Deutschland, die Beschäftigten und den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Damit schaffen wir die Grundlage für ein klimaneutrales und wettbewerbsfähiges Deutschland 2045.“ (BEE/ DGB)

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