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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BEE: Deutschland verfehlt Klimaschutzziele
„Für den Klimaschutz ist es ein verheerendes Signal, dass der Anteil Erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung nicht nur stagniert, sondern sogar zurückgeht“, mahnt Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V., anlässlich der aktuellen Ausbauzahlen der Bundesregierung.
Demnach ist der Anteil Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch im Wärmesektor von 13,5% im Jahr 2015 leicht auf 13,4% im Jahr 2016 gesunken. „Symptomatisch für den Stillstand bei der Wärmewende ist das Gebäudeenergiegesetz, das die Rahmenbedingungen für Erneuerbare Wärme endlich verbessern sollte: Der Gesetzesentwurf ist viel zu schwach, um positive Impulse zu setzen. Und selbst dieser zahnlose Tiger droht noch auf der Strecke zu bleiben“, so Brickwedde weiter.
Deswegen hat der BEE nun eine Strategie vorgelegt, welche die dringend benötigten Schritte zur Dekarbonisierung des Wärmemarktes benennt:
- Das Gebäudeenergiegesetz muss ambitioniert umgesetzt werden. Dabei müssen einige Fehler ausgebessert werden, die im ersten Referentenentwurf des GEG vorgelegt wurden: Die Wärme- und Kälteversorgung muss erneuerbar und effizient sein, doch dieses Zusammenspiel setzte der Entwurf nicht als Priorität. Stattdessen wurden fossile Lösungen honoriert. Auch der Bestandsschutz für ineffizienten Heizanlagen darf nicht unnötig lange gewährt werden.
- Ein wirksamer CO2-Preis auf fossile Brennstoffe im Wärmesektor schafft faire Wettbewerbsbedingungen und motiviert Verbraucher zu einem klima- und umweltfreundlichen Umgang mit Raumwärme und Warmwasser. Damit sich CO2-Sparen lohne, schlägt der BEE eine Rückerstattung für die Bürger und Unternehmen vor. Fossile Brennstoffe sind bislang deutlich privilegiert, da die Kosten für Umwelt- und Klimaschäden fossiler Energieträger kaum im Preis abgebildet werden.
- Zudem kann es nicht sein, dass fossil befeuerte Heizungen immer noch staatlich gefördert werden. Steuermittel sollten stattdessen in Erneuerbarer Heizsysteme fließen, sodass diese attraktiver als fossile werden.
Aktuell werden noch immer 90% der Wärme und Kälte mit fossilen Energien erzeugt. Gleichzeitig dominieren Wärme und Kälte die Energiekosten der deutschen Haushalte und vieler Unternehmen. Vor allem im Gebäudebestand müssen Effizienzmaßnahmen und die Umstellung auf saubere Energien deutlich beschleunigt werden. Hier liegt ein großes Potenzial für Klimaschutz und Wirtschaft. (Quelle: BEE)

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