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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Bedarf bei Innenstadtbegrünung
„Stadtgrün ist ganz wichtig“, sagte die Ministerin Christa Thoben bei ihrem Besuch der Landesgartenschau Rietberg. Sie betonte nachdrücklich, dass aus ihrer Sicht eine positive Stadtentwicklung nur in Verbindung mit einer deutliche Zunahme innerstädtischen Grüns möglich ist.
Die Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen nutzte im Rahmen einer Baumpflanzung die Gelegenheit, sich über die Bedeutung von Landesgartenschauen für die jeweilige Regionen detaillierter zu informieren. Wie Manfred Lorenz, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW, darlegte, erzeugt die Landesregierung mit ihren jeweils fünf Millionen Euro Gartenschauförderungen Investitionsimpulse in mindestens gleicher Größenordnung durch private Invetoren. „Jede Stadt mit Landesgartenschau ist danach dauerhaft wie verändert – und dies nicht nur infrastrukturell, sondern oft auch bürgerschaftlich“, erläuterte Lorenz. Gerade in Rietberg habe es großes Engagement seitens der Bürger gegeben. Dies verdeutlicht auch die Zahl der verkauften 26.000 Dauerkarten – bei 30.000 Einwohnern in Rietberg.
Auch für die Landesgartenschau 2010 in Hemer ist Lorenz sehr zuversichtlich, dass die Fördermittel der Landesregierung einen ganzen Schwung privater Investitionen nach sich ziehen. Denn in der Stadt im Sauerland entsteht aus einer alten Kaserne heraus ein kompletter neuer Stadtteil.
Da vor allem viele kleine und mittlere Städte an der Ausrichtung einer Landesgartenschau interessiert sind, hält es Lorenz nicht für ausreichend, Gartenschauen künftig nur in einem Dreijahres-Rhythmus durchzuführen. Überlegungen im GaLaBau NRW gehen bereits dahin, ob zwischen den regulären, großen Landesgartenschauen nicht kleinere Gartenschauen etabliert werden können. Aus Sicht von Ministerin Thoben ein guter Ansatz – wenn damit mehr Grün in die Innenstädte gebracht wird. (pcw)

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