Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Becht: Tabakpflanzer haben sich neue Märkte erschlossen

Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht hat bei der Generalversammlung des Landesverbands die Vermarktungsleistung der Tabakpflanzer hervorgehoben und versprochen, sich weiterhin für verlässliche Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft einzusetzen.

Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht. Bild: Claudia Meyer.

„In den vergangenen Jahren haben sich die rheinland-pfälzischen Tabakpflanzer neue Märkte erschlossen und neue Absatzwege gefunden. Diese erfolgreiche Vermarktung der Produkte verdient besondere Beachtung“, sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht bei der Generalversammlung des Landesverband Rheinland-Pfälzischer Tabakpflanzer und der Erzeugergemeinschaft Südwest-Tabak.

Becht versprach, sich weiterhin für die Tabakpflanzer nach Kräften einzusetzen: „Der Tabakanbau hier in der Südpfalz hat mein Bild von Heimat geprägt. Ich wünsche auch meinen Nachkommen, dass sie noch blühende Tabakpflanzen vor der Haustür sehen können und dafür nicht ins Ausland reisen müssen!“ Der Staatssekretär verwies auf die derzeit laufende Neugestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik auf EU-Ebene. „Wir setzen uns für verlässliche Rahmenbedingungen ein, damit unsere Betriebe dauerhaft, zuverlässig und nachhaltig produzieren und auf den globalen Märkten bestehen können“, sagte Becht. Dazu gehöre eine starke 1. Säule der Direktzahlungen ebenso wie ein finanzstarkes Budget um Ausbildung, Forschung und Innovation ausreichend fördern zu können. Rheinland-Pfalz ist nach Baden-Württemberg das zweitgrößte Bundesland mit Tabakanbau. Etwa 45 Betriebe bauen Tabak auf einer Fläche von etwa 500 ha an. Die Tabakflächen liegen überwiegend in der Südpfalz, aber auch in der Wittlicher Senke. (MWVLW)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.