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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BdS: Unterstützt Wildbienen-Versuch
In Zusammenarbeit mit Staudengärtnereien des Bundes deutscher Staudengärtner wird daher in diesem Jahr ein gemeinsamer Versuch durchgeführt, um die vorhandenen Wissenslücken zu schließen und grundlegende Kenntnisse zur Wildbienenförderung mit Stauden zu erarbeiten.
Wie Projektleiter Henri Greil vom Institut für Bienenschutz des Julius Kühn-Institutes (JKI) in Braunschweig erläuterte, leben ca. 90% der Wildbienenarten in Deutschland in Großstädten. Auch wenn die Anzahl der bekannten Arten in den letzten Jahren in Deutschland steigt, sind viele Arten in ihrer Existenz bedroht, da die benötigten Ressourcen nicht mehr vorhanden oder die Stressoren zu groß sind. Mit dem Forschungsprojekt „BeesUp“ sollen Planungswerkzeuge zur gezielten Förderung von Wildbienen im urbanen Raum und eine Interaktive Wildbienen-Bestimmungs-App entwickelt werden.
Jessica Gabler von der TH OWL in Höxter nutzt die vom BdS herausgegebene Datenbank Stauden und das Prinzip der Staudenmischpflanzungen, um integrierte Zielarten-Mischpflanzungen zu erstellen. Diese erlauben zielgerichteten Artenschutz, standortgerechte Bepflanzung und eine attraktive Gestaltung.
Welche Stauden nutzen die über 600 in Deutschland verbreiteten Wildbienenarten? Sind auch Sorten der Wildarten oder nichtheimische verwandte Arten ähnlich attraktiv für Wildbienen und können somit einen Beitrag zum Wildbienenschutz leisten? Die aktuellen Erkenntnisse sind beschränkt, da sie oft nur regional und nicht für einzelne Wildbienenarten erhoben wurden. Zudem bedarf es bei einer Untersuchung Experten, die die Wildbienen bestimmen können, erläuterte Felix Bossong vom JKI in Braunschweig.

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