Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BdS: Substrat entscheidet über Pflanzungserfolg

BdS-Wintertagung legt Schwerpunkt auf die Staudenverwendung.

Diese Pflanzung zeigt ein wünschenswertes Wuchsverhalten in einer Staudenmischung. Bild: Arno Panitz.

Staudenmischungs-Pflanzungen benötigen einen komplett ausgetauschten mineralischen Boden. Dies bestätigte Arno Panitz in seinem Vortrag auf der Wintertagung des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) vom 5. bis 7. Februar 2019 in Grünberg. Nur ein mineralisches Substrat mit sehr geringen organischen Anteilen gewährleistet Strukturstabilität auch im verkehrsnahen Bereich.

Mineralische Substrate mit geringem organischem Anteil sorgen zudem für eine schnelle vertikale Wasserabfuhr in Schichten, aus denen sich die Pflanzen langfristig versorgen können. Auch werden die Pflanzen weniger mastig. Mit einer Abdeckung aus einkörnigem Material sinkt die Pflegezeit auf den optimalen Wert. Der BdS beschloss, die fachlichen Zusammenhänge für Kunden aufzuarbeiten und diesen zur Verfügung zu stellen.

Für begrünte Wände empfahl Christoph Roesler von der Firma secop in seinem Vortrag über Baubotanik und Vegetationswände ein Substrat mit maximal 6% organischem Anteil. Die statisch selbsttragenden Korbstrukturen können bis zu einer Höhe von 6 m allseitig bepflanzt werden. Nach zwei bis drei Vegetationsperioden haben sie eine sehr gute Pflanzdichte und Verdunstungsleistung. Auch bieten sie Lärm- und Sichtschutz.

Die Pflanzenverwendung für wechseltrockene Standorte, wie Mulden-Rigolen-Systeme und Versickerungsmulden, stellte Prof. Cassian Schmidt als ein künftiges Arbeitsfeld des BdS-Arbeitskreises Pflanzenverwendung vor. Auch soll die Insektenfreundlichkeit der Staudenmischungen konkret aufgelistet und zusammengefasst werden. Viele sehr gute Sorten wurden bei der Ergänzungssichtung der Sortimente von Panicum virgatum und Veronicastrum ausgezeichnet, berichtete Prof. Dr. Bernd Hertle. Er informierte über neue Sichtungssortimente. Über generelle Digitalisierungschance berichtete Dr. Kai Blanck von der IHK-Hessen-innovativ.

Die nächste BdS-Wintertagung findet vom 4. bis 6. Februar 2020 in Grünberg statt.

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