Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BdS: Staudengärtner professionalisieren sich weiter

Elf Mitglieder des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau e. V. standen turnusgemäß zur Prüfung an und wurden erneut mit dem Qualitätszeichen Stauden ausgezeichnet.

Saubere Quartiere und klare Etikettierung sind Voraussetzungen für eine Anerkennung des Qualitätszeichen Stauden. Bild: BdS.

„Die Staudengärtnereien professionalisieren sich weiter, je nach Absatzkanal in unterschiedlicher Weise“, sagte der Offizialberater und Prüfer der Südroute, Gerhard Sorg vom Landratsamt Karlsruhe. Erfreulicherweise stehen gerade in Süddeutschland zudem viele Betriebsnachfolger bereit, die Kompetenz der Staudengärtnereien zu erhalten und fortzusetzen. Umweltbewusst zu handeln ist ein zentrales Ziel der Staudengärtner. So gehören torfreduzierte Substrate bei den Qualitätszeichen führenden Betrieben offenbar zum Standard und Unkraut wird verstärkt mit Heißwassergeräten bekämpft.

Der hohe Abverkauf der Staudengärtnereien ließ kaum Altbestände auf den Kulturflächen zurück. Einige Betriebe haben die Vorgaben des Pflanzenpasses bereits vorbildlich auf ihren Etiketten umgesetzt, merkten die Prüfer an. Auch ein mehrsprachiges, individuell ausdruckbares Etikettiersystem beeindruckte Kollegen und Offizialberater.

Die Sortenechtheit sichern Staudengärtnereien mit ihrem Mutterpflanzenquartieren zum Vergleich ab. Durch Zukäufe von Sortimenten aus den Sichtungen erhalten sie zusätzliche komplette und geprüfte Bestände. Je nach Kundenkreis zeigen die Staudengärtner in Schaugärten ihr Sortiment und nutzen es zugleich auch als Mutterpflanzenquartier. Auch Mustergräber waren in die Pflanzungen integriert. Zudem werden Onlineshops neu oder weiter ausgebaut, der innerbetriebliche Transport und die Logistik zunehmend gestärkt. Holger Nennmann, Landwirtschaftskammer Nordrhein- Westfalen, begleitete die Süd- und Ostprüfungsreise besonders unter dem Aspekt des Pflanzenschutzes.

Das Qualitätszeichen Stauden des Zentralverbandes Gartenbau e. V. haben folgende Betriebe dieses Jahr erneut erhalten:

  • Floragarten Weinreich, Inh. Jan Weinreich, 39329 Wolmirstedt
  • Foerster-Stauden GmbH, 14469 Potsdam-Bornim
  • Staudengärtnerei Manig, Inh. Klaus-Peter Manig, 04938 Uebigau
  • Stauden Ihm, Inh. Johannes Ihm, 01665 Zehren/Meißen
  • Lux Staudenkulturen, Inh. Marko Thate, 01796 Pirna
  • Staudenkulturen Klimke, Inh. Karsten Klimke, 14959 Trebbin OT Wiesenhagen
  • Staudengärtnerei Poltermann, Inh. Björn Poltermann, 99099 Erfurt
  • Bamberger Staudengarten, Inh. Johann Strobler, 96052 Bamberg
  • Staudengärtnerei Augustin, Inh. Andreas Augustin, 91090 Effeltrich
  • Staudenkulturen Ehrhardt, Inh. Doris Ehrhardt & Stefan Ort, 91085 Weisendorf
  • Stauden Panitz, Inh. Arno Panitz, 84056 Rottenburg

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