Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BdS: Bedeutung von Mensch und Maschine in Staudengärtnereien

Menschliche Fähigkeiten und künstliche Intelligenz standen bei der Vortragstagung des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS) am 15. Februar 2024 in Grünberg auf dem Programm.

Wiesenhafte Pflanzungen erhöhen die Artenvielfalt und sind auch bei Menschen sehr attraktiv. Bild: Joachim Hegmann.

Beraterin Mirjam Vogt aus Dresden stellte besonders die Bedingungen und Chancen einer betriebsfremden Übergabe vor und stellte fest: Wer außerhalb des Unternehmens noch eine andere Identität hat und in seinem Leben mehrere Rollen als Person erlebt, wird sich einfacher mit der Betriebsübergabe arrangieren. Vogt bietet mit www.weiterkultur.de potenziellen Übergebern und Übernehmern eine Plattform sowie Beratung an.

Die Potenziale von Stauden, einen Ort und eine Stadt zu verändern, stellte Joachim Hegmann bildreich dar. Und skizzierte seinen Weg vom Manager bei BASF zum Gartengestalter. Er will mit seinen außerordentlichen Staudenbildern den Trends der Schotterbeete als auch der vorgeblich naturnahen, aber vernachlässigten, Flächen entgegenwirken.

Die künstliche Intelligenz will gefallen und zeigt ein halluzinogenes, funktionsbedingtes Erfinden von Aussagen. Thomas Lohrer, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, stellte daher die Einflussmöglichkeiten der Nutzer heraus, durch konkrete Datenfütterung und Eingabe im Prompt, selbst gute Ergebnisse bei der Nutzung der KI zu erhalten. Sein traditionelles Portrait der Staude des folgenden Jahres fertigte BdS-Mitglied Jan Weinreich dieses Jahr auf Grundlage einer Chat-GPT-Kreation und erhielt viel Zuspruch für die erheiternden Erfindungen.

Die Ergebnisse der Brunnera-Sichtungen stellte der Vorsitzende des BdS-Arbeitskreises Staudensichtung, Prof. Dr. Bernd Hertle, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf vor. Die besten Sorten übernehmen Staudengärtner in ihr Sortiment. Für die kommenden Sichtungssortimente liefern sie die Pflanzen. Prof. Dr. Swantje Duthweiler, die neue Leiterin der Weihenstephaner Gärten, stellte sich als künftige Nachfolgerin in der Arbeitskreisleitung vor.

Über die Versuchsergebnisse der Aufpflanzungen von „Stauden-Gehölz-Konzepten mit Verjüngungsschnitt“ berichtete Andreas Adelsberger, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Veitshöchheim. Sieben Versuchseinrichtungen bewerten seit der Pflanzung 2018 die Ergebnisse und werden in diesem Jahr eine Veröffentlichung zur GALABAU-Messe in Nürnberg erarbeiten. (ZVG/BdS)

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