Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BDG: Frühblüher als Bienenweide

Bunte Bienenfütterung - Frühblüher machen Laune und helfen den Bienen.

Frühjahrsblüher bieten Bienen wichtige Nahrungsquellen. Bild: GABOT.

Krokusse, Osterglocken und Co. sorgen mit ihren bunten Blüten nicht nur für Frühlingsstimmung. Sie sind auch wichtige Nahrungsquellen für Bienen nach der Winterzeit. Wer das Pflanzen im Herbst verpasst hat, kann jetzt noch nachrüsten, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG).

„Frühblüher sind im bienenfreundlichen Garten ein absolutes Muss“, erklärt Thomas Wagner, Fachberater beim BDG, „Vor allem Honigbienen, aber auch Hummelköniginnen, brauchen nach der kargen Winterzeit einen ordentlichen Energieschub.“ Die Zwiebeln von Krokussen, Hyazinthen oder Osterglocken werden eigentlich im Herbst gepflanzt. Allerdings werden alle Frühblüher auch jetzt als vorgezogene Topfpflanzen angeboten. Wenn es nicht mehr friert, dürfen sie direkt im Garten ausgepflanzt werden. In frostigen Nächten kann es sinnvoll sein, sie mit Vlies oder Pappe zu schützen. Im nächsten Jahr muss dann übrigens nicht neu gepflanzt werden: Die Zwiebeln treiben von selbst wieder aus. Natürlich eignen sich die Blumen auch für Töpfe und Kübel auf Balkon oder Terrasse. So lassen sich die Bienen auch ohne eigenen Garten unterstützen.

Gefüllte Blüten haben keinen Nektar

Ganz gleich, für welche farbenfrohen Blumen man sich entscheidet: Beim Kauf unbedingt darauf achten, dass die Blüten nicht gefüllt sind. Denn diese Zuchtformen bilden keine Staubgefäße mit wertvollem Pollen aus und produzieren kaum Nektar. Sie mögen das Auge erfreuen, Bienen und andere Insekten finden bei ihnen aber keine Nahrung.

Bienen mögen‘s wild

Nicht auf jede bunte Blüte fliegen unsere heimischen Bienen. Bei Krokussen und Tulpen sollten Wildarten bevorzugt werden. Im Handel werden sie oft als Botanische Krokusse bzw. Botanische Tulpen angeboten. Ihre Blüten produzieren in der Regel mehr Nektar und kommen daher bei den Insekten deutlich besser an als die Blüten von Hybridsorten. Beliebt sind auch andere heimische Frühblüher wie die Kegelblume, das Blausternchen, die Sternhyazinthe oder die Traubenhyazinthe.

Auch Sträucher bieten Frühjahrsnahrung

Neben zahlreichen Blumen blühen auch einige Sträucher und Bäume im frühen Frühjahr. Dazu gehört etwa die Salweide, die Kornelkirsche und die Mahonie. Auch sie können im Frühjahr als Containerware gekauft und direkt ausgepflanzt werden.

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