Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BdB: Wirbt für Entschädigungsfonds-Konzept

"Die Gefahr der Einschleppung von Quarantäneschädigern durch Handelswege und Touristen nach Deutschland und damit in die Baumschulen ist größer denn je", so der Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V., Helmut Selders.

Der BdB überreichte heute den Abgeordneten des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft den Baum des Jahres 2017, die Fichte. V.l.n.r.: Dr. Wilhelm Priesmeier MdB (SPD), BdB-Präsident Helmut Selders, Dr. Kirsten Tackmann MdB (Die Linke), die Deutsche Baumkönigin 2017 Anne Bente Schnoor, Alois Gerig MdB (CDU), Vorsitzender des Ausschusses, Marcus Kühling, Geschäftsführer des Deutschen Forstvereins e.V., Stefan Meier, Vorstand Stiftung Baum des Jahres ©, Friedrich Ostendorff MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Stellv. Vorsitzender des Ausschusses und Katharina Landgraf MdB (CDU). Foto: BdB.

„Erst im vergangenen Jahr hat ein Tourist mit einem Pflanzensouvenir das gefährliche Feuerbakterium eingeschleppt, das jetzt mühsam bekämpft wird.“

Tritt ein solcher Schädiger in oder nahe einer Baumschule auf und wird der Betrieb deshalb amtlich mit einem Vermarktungsverbot betroffener Wirtspflanzen belegt, kommt dies dem wirtschaftlichen Ruin des Unternehmens gleich. Der Baumschul-Entschädigungsfonds soll dem etwas entgegensetzen. Das Konzept des BdB, das bereits dem Bundestag und dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) vorliegt, sieht eine Kofinanzierung von Wirtschaft und Staat vor. Der Fonds soll insgesamt mit mehr als 50 Mio. Euro ausgestattet werden.

„Der Fonds ermöglicht einem betroffenen Unternehmen im Falle eines Falles das Überleben. Darüber hinaus ist dies ein wichtiges Signal für den Erhalt des Baumschulstandorts Deutschland. Denn unser Land braucht eine nationale Baumproduktion, um unsere Städte, aber auch die freie Natur und die Wälder mit Bäumen zu versorgen“, so Selders. (BdB)

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