Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BdB: "Wir brauchen eine leistungsstarke grüne Infrastruktur"

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. sieht in der aktuellen Trockenheit ein weiteres deutliches Signal dafür, die grüne Infrastruktur konsequent an den Klimawandel anzupassen.

"Investitionen in eine zukunftsfähige grüne Infrastruktur sind Investitionen in unsere Lebensqualität". Bild: GABOT.

Nach Einschätzung von BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl braucht es insbesondere klimaresiliente Gehölze für Städte und Gärten. Der Verband hat hierzu eigene Broschüren veröffentlicht, die geeignete Pflanzen vorstellen, die mit Trockenheit gut zurechtkommen.

"Die aktuelle Trockenheit zeigt sehr deutlich, dass wir unsere grüne Infrastruktur konsequent auf den Klimawandel einstellen müssen", sagt Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V. "Denn Investitionen in eine zukunftsfähige grüne Infrastruktur sind Investitionen in unsere Lebensqualität".

Neben der richtigen Pflanzenauswahl betont der BdB die Bedeutung effizienter Bewässerungskonzepte. In den Baumschulen kommen bereits heute wassersparende Systeme wie Tröpfchenbewässerung zum Einsatz, um Gehölze mit möglichst geringem Wasserbedarf über trockene Sommer zu bringen.

"Gleichzeitig benötigen wir smarte Konzepte, um Gehölze mit möglichst wenig Wasser durch zunehmend trockene Sommer zu bringen. Tröpfchenbewässerung und andere wassersparende Systeme müssen künftig deutlich stärker auch im öffentlichen und privaten Grün etabliert werden."

"Investitionen in eine zukunftsfähige grüne Infrastruktur sind unverzichtbar. Denn nur vitale Bäume und Sträucher können ihre Funktionen erfüllen: Sie wirken als natürliche Klimaanlagen, fördern die Biodiversität und spenden lebenswichtigen Schatten. Gehölze sind kein Nice-to-have - sie sind für unsere Städte und Gemeinden überlebenswichtig", so Guhl. (BdB)

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