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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BdB: Warnt vor Einschleppung des Feuerbakteriums
„Der Fund der infizierten Olivenbäume in Belgien zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, vor allem Pflanzen aus mediterranen Ländern vor dem Import auf ihre Gesundheit zu überprüfen“, so der Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen (Bd) e.V., Markus Guhl.
Ist Xylella einmal eingeschleppt, müssen befallene Pflanzen vernichtet und in der Umgebung kilometerweite Quarantänezonen eingerichtet werden. „Dies dient der Sicherheit der heimischen Flora vor diesem gefährlichen Pflanzenschädling. Liegen in einem solchen Sperrkreis aber Baumschulen, Gartencenter oder Baumärkte mit Gartenabteilung, werden diese mit einem Verkaufsverbot belegt. Um dies zu vermeiden, müssen alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden“, so Guhl weiter.
Gemeinsam mit dem Julius-Kühn-Institut hat der BdB bereits vor zwei Jahren einen Leitfaden für den Umgang mit Hochrisikopflanzen, die von Xylella befallen werden, herausgegeben. Der aktuelle Fall in Belgien zeigt, wie wichtig diese Kontrollen sind. „Importe ohne Kontrollen sind unverantwortlich. Die Xylella-Symptome ähneln den normalen Anzeichen eines überaus trockenen Sommers, durch den manche Blätter welk geworden sind. Eine einfache Verwechslung kann großen wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen.“ Der Bund deutscher Baumschulen empfiehlt daher, zu importierende Pflanzen noch im Herkunftsland einem Labortest zu unterziehen, um eine „saubere“ Lieferung zu gewährleisten. „Wir erhoffen uns durch das warnende Beispiel in Belgien eine noch größere Sensibilisierung in allen Betrieben, die mediterrane Pflanzen einführen“, so Guhl. (BdB)

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