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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BdB: Sitzung der ZgG-Teilnehmer
Knapp 20 Personen nahmen an der internen Sitzung der Zertifizierungsgemeinschaft gebietseigener Gehölze (ZgG) teil, die am 4. Juli in Schwäbisch Hall stattfand.
Die Themen waren vielfältig und wurden zum Teil hitzig diskutiert.
Die Gebühren sind immer ein sensibles Thema. So auch bei der ZgG. Es kann nicht immer allen Recht gemacht werden. Dennoch einigte man sich darauf, die Gebühren für die BdB-Mitgliedsbetriebe stabil zu halten und für Nicht-BdB-Mitglieder anzuheben.
Unzufrieden waren alle Teilnehmer mit allen Bundesländern. Zum einen forderten die Vertreter der Bundesländer immer neue und höhere Zertifizierungsstandards. Zum anderen erfüllten die Bundesländer nicht ihre Aufgaben, die sich aus dem Bundesnaturschutzgesetz ergeben.
Bisher haben die wenigsten Bundesländer überhaupt eigene Erntebestände ausgewiesen. Eine einheitliche Erntebestandsnummer gibt es ebenso wenig. Fragt man die Bundesländer nach konkreten Ergebnissen, so erhält man nur von wenigen eine Antwort.
Die Teilnehmer begrüßen, dass eine Kleine Anfrage zum aktuellen Umsetzungsstand formuliert und an die Bundesregierung gestellt wurde.
Eine inhaltlich ähnliche Kleine Anfrage soll ebenfalls in einigen Bundesländern gestellt werden. Die ZgG-Teilnehmer erhoffen sich davon, dass die noch säumigen Bundesländer endlich eigene Erntebestände ausweisen.
Es wird befürchtet, dass künftig kaum noch landschaftsprägende Wildgehölze gepflanzt werden können, da für diese keine Erntebestände vorhanden sind.
Das Bundesumweltministerium kennt diese Gefahr, äußert sich allerdings bisher nicht dazu.
Des Weiteren wurde intensiv beraten, ob sich die ZgG dem DAkkS-akkreditieren Scope für gebietseigene Gehölze unterziehen lassen soll. Dieser Scope würde die Kosten für die teilnehmenden Betriebe noch einmal deutlich erhöhen. Die fehlende Umsetzung in den Bundesländern wird dadurch aber nicht behoben. (BdB)

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