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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BdB: Präsidium zur Klausurtagung im Ammerland
Vor dem Hintergrund der sich anbahnenden Ampelkoalition diskutierten die Präsidiumsmitglieder über die branchenpolitischen Konsequenzen durch die Bildung einer solchen Bundesregierung. Man war sich darüber einig, dass sowohl die Einhaltung des 1,5 Grad-Zieles von Paris sowie der Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland künftig die dominierende Blickrichtung der Politik und der damit verbundenen Maßnahmen spielen werde. Verknüpft sind einerseits Fragen des CO2-Fußabdrucks der Betriebe und andererseits die vorhandene Kohlendioxidbindung der produzierten Gehölze, die Verwendung von torfhaltigen Substraten, von Düngern sowie Kunststoffen, aber auch ein sich abzeichnender steigender Mindestlohn, der mit Sicherheit eine nachhaltige Wirkung auf das Lohngefüge insgesamt entfalten wird.
Das Präsidium war der Auffassung, dass der BdB im Lichte dieser stringenten politischen Ausrichtung auf die oben genannten Ziele seine Interessenvertretung intensivieren müsse. Zu diesem Zweck sollen die Fachausschüsse des BdB bereits im Vorfeld der Wintertagung im Januar 2022 in Goslar Positionen erarbeiten, die im Jahr 2022 in eine konsistente Lobbystrategie des Verbandes münden sollen.
Mit Vertretern der jungen Unternehmer, angeführt vom Ausschussvorsitzenden Ocko Martens, diskutierte die Verbandsspitze über notwendige organisatorische Reformen im BdB sowie über eine Weiterentwicklung der Wintertagung. Deutlich wurde, dass die Belastung aktiver Betriebsinhaber hoch ist. Trotz allem sei der Verband auf ein aktives Ehrenamt angewiesen. Wie bereits auf der Sitzung des Hauptausschusses im September 2021 besprochen, soll in den nächsten Monaten ein Reformprozess in die Wege geleitet werden, der die Notwendigkeiten der Verbandsarbeit und die Interessen der BdB-Mitgliedsbetriebe so in Einklang bringt, dass der BdB für die nächste Dekade fit gemacht wird; so dass er auch weiterhin als der Branchenverband der deutschen Baumschulen fungieren kann. Im Hinblick auf die Wintertagung soll eine stärkere Akzentuierung aktueller Themen erfolgen. Die Ausschüsse sollen insbesondere durch ad hoc-Arbeitskreise flankiert werden, um tagesaktuelle Themen, die immer rascher in Politik und Öffentlichkeit wechseln, zielgerichtet zu bearbeiten. (BdB)

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