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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BdB: Iran-Konflikt treibt Spritpreise
Diese Entwicklung trifft die deutschen Baumschulen unmittelbar und empfindlich: Steigende Frachtkosten belasten die Branche in einem zentralen Teil ihres Geschäftsmodells. Baumschulen produzieren nicht nur Pflanzen – sie transportieren sie auch:
- große Bäume für öffentliche Baustellen,
- umfangreiche LKW-Ladungen für Gartencenter,
- vielfältige Lieferungen für Landschaftsbau und Privatkunden.
Mit den sprunghaft gestiegenen Dieselpreisen haben sich die Transportkosten innerhalb weniger Tage spürbar erhöht. Diesel verteuerte sich seit Beginn der Eskalation allein übers Wochenende um mehr als einen Cent pro Liter und könnte laut Experten weiter steigen, wenn der Ölpreis hoch bleibt.
Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen e.V. (BdB), betont: „Die steigenden Frachtkosten treffen unsere Betriebe mit voller Wucht. Jede Pflanze, jeder Baum muss transportiert werden – und wenn sich der Dieselpreis so rasant erhöht, steigen unsere Logistikkosten proportional. Die Auswirkungen des Iran‑Konflikts sind damit klar in unserer Branche angekommen.“
Für Pflanzenverwender – von kommunalen Auftraggebern über den Garten‑ und Landschaftsbau bis hin zu Gartencentern – bedeutet dies: In den kommenden Wochen sind steigende Preise kaum vermeidbar.
Wie sich die Lage entwickelt, hängt maßgeblich von der Stabilität der Ölversorgung ab. Solange die geopolitische Situation angespannt bleibt, rechnen Experten nicht mit einer schnellen Entlastung bei den Kraftstoffpreisen. (BdB)

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