Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BdB: Fordert Gehölzaufpflanzung in Stadt und Natur

Zur Sitzung des Klimakabinetts fordert der Bund deutscher Baumschulen die Aufpflanzung von Gehölzen in Stadt und freier Natur.

Aufpflanzung von Bäumen verarbeitet CO2. Bild: ENA/ BdB/Graf Luckner.

Am 20. September will die Bundesregierung ihr großes Klimapaket beschließen. Dieses soll sicherstellen, dass Deutschland seine Klimaziele bis 2030 erreicht. 55% weniger Treibhausgase als im Jahr 1990 müssen es bis dahin sein.

Der Bund deutscher Baumschulen fordert, dass im zu beschließenden Maßnahmenpaket die Aufpflanzung von Gehölzen in der Stadt und in der freien Natur enthalten sein muss.

Allein in den Städten fehlen mehrere Millionen Bäume, die abgeholzt und nicht nachgepflanzt wurden. Dabei verarbeitet beispielsweise eine 20 Meter hohe Buche 18 kg Kohlendioxid an einem einzigen Sonnentag. 3 Millionen Bäume würden jährlich bei 120 Sonnentagen also 6,5 Mio. Tonnen Kohlendioxid binden. Weiterhin zu fördern ist die Fassadenbegrünung mit Schlingpflanzen, z.B. Efeu, die neben der CO2-Bindung auch eine Isolierungswirkung für Gebäude mit sich bringt. Begrünte Dächer und Fassaden sorgen an heißen Tagen für kühlere Temperaturen im Gebäude, die Temperaturunterschiede liegen hierbei zwischen 4 bis 8 Grad. Als Nebeneffekt würde sich dadurch auch der Gebrauch von Klimaanlagen verringern können, was wiederum den Energieumsatz reduziert.

BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl: „Wir fordern, künftig 5% der Bausumme für lebendiges Grün gesetzlich vorzuschreiben. Dies soll sowohl für private als auch für öffentliche Bauherren gelten. Mit diesen Maßgaben würden wir große Schritte in Richtung Erreichung der Klimaziele 2030 machen.“ (BdB)

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