Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BdB: Bienennährgehölze gegen das Bienensterben

Der BdB merkt zusätzliche Maßnahmen, wie Bienennährgehölze als Nahrungsquelle, zum Bienenschutz an.

Der BdB weißt auf Bienennährgehölze als zusätzliche Maßnahme gegen das Bienensterben hin. Bild: GABOT.

Bei der Debatte im Bundestag über ein Verbot von Neonicotinoiden, die unter anderem für das Bienensterben verantwortlich gemacht werden, darf aus Sicht des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) nicht außer Acht gelassen werden, welche Maßnahmen es darüber hinaus gibt, um die Lebensbedingungen von Bienen spürbar zu verbessern. Als wirkungsvollste Maßnahme empfiehlt der BdB die Pflanzung von mehr Bienennährgehölzen als Nahrungsgrundlage. Denn ohne Bienengehölze entsteht eine Mangelernährung, die zu einem erhöhten Winterbienensterben führt.

„In der Diskussion über das Bienensterben lässt man oft eine einfache und dennoch nachhaltige Lösung wie den Einsatz von Bienennährgehölzen häufig außer Acht. Denn neben bienenfreundlichen Gärten und Wiesen sind Gehölze wie etwa der Feldahorn, die Linde, die Kastanie, der Apfelbaum oder die Stieleiche, natürliche Nahrungsquellen für Honig- und Wildbienen sowie Hummeln“, sagt Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des BdB. Mit der Pflanzung von Nährgehölzen leistet man gleichzeitig auch einen wertvollen Beitrag für mehr Biodiversität im urbanen und ländlichen Raum, weil Nährbäume Lebensraum für viele Kleinstlebewesen und verschiedene Vogelarten bieten. (BdB)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.