Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BdB: Begrüßt Weißbuch Stadtgrün

Die Vorstellung des Weißbuchs Stadtgrün begrüßt der Präsident des (BdB) e.V., Helmut Selders, als Meilenstein für eine Grüne Stadtentwicklung.

Stadtgrün. Bild: Graf von Luckner für den BdB.

Die heutige Vorstellung des Weißbuchs Stadtgrün durch Bundesministerin Barbara Hendricks in Essen begrüßt der Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V., Helmut Selders, als Meilenstein für eine dringend notwendige Grüne Stadtentwicklung in unserem Land.

„Heute bieten in vielen Städten die Grünflächen ein jämmerliches Bild. Sie sind oft nicht in der Lage, ihre positiven Leistungen für Umwelt und Menschen vollumfänglich zu erbringen“, stellt Selders fest. „Die konzeptionellen Überlegungen und die daraus abgeleiteten geplanten Maßnahmen des Bundes, wie künftig Grünflächen, geplant, angelegt und gepflegt werden sollen, aber auch, dass standortgerechte Pflanzen zur Verwendung kommen, sind überfällig. Wir danken dem Bundesumweltministerium für die Vorlage des Weißbuches.“

Angesichts des Klimawandels und des Bevölkerungswachstums der Städte sieht der BdB eine große Notwendigkeit in der Absicht, die Grünflächen so zu ertüchtigen, dass sie ihre Aufgaben auch erfüllen können: „Grünflächen, vor allem Bäume, sind natürliche Klimaanlagen, Wasserspeicher und Feinstaubfilter in der Stadt. Auch sind sie Orte der sozialen Gemeinschaft und der Erholung. Und natürlich sind Bäume eine der Hauptträger der biologischen Vielfalt. Die öffentliche Verwaltung, aber auch die Bürgergesellschaft muss sich dieser Aufgaben von Grün bewusst werden. Dazu gehören auch mehr finanzielle und personelle Mittel, die für das Stadtgrün zur Verfügung gestellt werden. Aber auch die Wertschätzung des Grüns muss steigen“, argumentiert Selders.

Die von Ministerin Hendricks verfolgten Ansätze seien zukunftsgewandt. „Im Weißbuch werden die notwendigen Handlungsfelder klar umrissen. Insbesondere der verbindende Ansatz in Bezug auf die verschiedenen Verwaltungsebenen vom Bund bis zu den Kommunen, aber auch die Vernetzung von Forschern, grünem Berufsstand und den Planern ist ganz wichtig. Wir müssen ganzheitlich denken, wollen wir die Nachhaltigkeit unserer Grünflächen für die nächsten Generationen heute sichern“, so Selders. „Der BdB ist, wie in der Vergangenheit, ein engagierter Mitstreiter für dieses Ziel.“

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