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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BdB: Baumpflanzung mit Dr. Ralf Stegner
Im Anschluss diskutierten Thorsten Krohn und Dr. Ralf Stegner sowie die Teilnehmenden der Pflanzung vorrangig das Thema Pflanzenschutz, insbesondere den Entwurf der EU-Kommission zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln.
Dieser sieht ab 2027 ein Verbot für den Einsatz von Pflanzenschutzmittel in sensiblen Gebieten vor, mit fatalen Auswirkungen für die deutsche Baumschulproduktion. Im Kreis Pinneberg wäre beispielsweise nahezu die komplette Baumschulproduktionsfläche betroffen. Und dass bei gleichzeitig stark steigenden Bedarfen an Gehölzen, u.a. aufgrund nationaler Aktionspläne. Zur Lösung des Konfliktes zwischen weniger Pflanzenschutzmitteleinsatz und höherer Nachfrage fordert der BdB schon länger eine zielgerichtete Forschungsförderung im Bereich Baumschule.
Der BdB wies ebenfalls daraufhin, dass in der politischen Auseinandersetzung oftmals die Besonderheiten der Sonderkultur Baumschule wie eine hohe Vielfalt an Gehölzarten und -sorten auf kleinster Fläche oder die mehrjährige Kulturdauer und dementsprechende zeitliche Dimension, die für die Umsetzung neuer Anforderungen erforderlich ist.
„Zur Umsetzung der Ziele der Pflanzenschutz-Verordnung, zeigt sich ein großer Forschungsbedarf. Aufgrund der Struktur der Baumschulwirtschaft, die aus kleinen und mittelständischen Unternehmen besteht, können die finanziellen Mittel für den notwendigen Transformationsprozess nicht aus der Branche aufgebracht werden. Aber dem Berufsstand sind Herausforderungen bewusst und wir sind bereit, konstruktiv zur Lösung beizutragen. Unser Produkt „Pflanze" ist für die gesellschaftlichen Ziele alternativlos, und ein wichtiger Teil der Lösungen.", erklärt Thorsten Krohn, BdB-Vizepräsident.
Weiterhin thematisiert wurden die Hindernisse, die das Bundesnaturschutzgesetz im Bereich gebietseigene Gehölze vorgibt sowie notwendige Erleichterungen beim Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. (BdB)

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