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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BdB: Bahn muss die richtigen Gehölze pflanzen
„Die Diskussion um eine massive Abholzung von Bäumen an Bahnstrecken, um Schäden an den Bahnanlagen bei Sturm zu vermeiden, schüttet das Kind mit dem Bade aus“, urteilt der Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen, Markus Guhl. „Richtig ist, dass eine standortgerechte Gehölzauswahl auch weiterhin eine ökologisch sinnvolle und notwendige Begrünung an Bahnstrecken ermöglicht.“
Die Baumschulwirtschaft hat über Jahrzehnte ein Sortiment an Gehölzen entwickelt, das durch eine tiefe Verwurzelung bei gleichzeitig schmalen Kronen und geringem Wuchs eine optimale Streckenbegleitung für die Bahntrassen bilden kann. Bahnstrecken sind Verkehrswege und daher muss auch das begleitende Grün Anforderungen der Verkehrssicherheit erfüllen. Ein wildes Wachsen von Bäumen, wie in den letzten Jahren vielfach geschehen, ist nicht der richtige Ansatz, um Bahnstrecken verkehrssicher zu halten. Ebenso falsch ist es aber auch, jetzt Tabula rasa zu machen.
„Wir freuen uns, wenn die Bahn sich Gedanken macht, wie die Bahnstrecken auch künftig angemessen begrünt werden können. Die deutsche Baumschulwirtschaft steht dem Unternehmen hier sehr gerne mit Rat und Tat zu Seite, so dass beide Anforderungen, die ökologische Brückenfunktion von Gehölzen an Bahnstrecken und die unbedingte Verkehrssicherheit, in Einklang gebracht werden können“, so Guhl weiter. (bdb)

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