Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

BBV: Smarte Technik für Acker und Büro

"Landwirtschaft im Wandel: Mensch-Technik-Zukunft" am 10. Oktober in Landsberg am Lech.

Vollautomatische Anlagen für Vertical Farming werden unter anderem vorgestellt. Bild: GABOT.

Smarter, digitaler, erfolgreicher: Innovative Ansätze und Perspektiven für die Landwirtschaft stellt die Netzwerk-Veranstaltung „Landwirtschaft im Wandel: Mensch-Technik-Zukunft" am 10. Oktober im Agrarbildungszentrum in Landsberg am Lech vor. Das Event, das Bayern Innovativ mit seinem Kompetenz-Netzwerk Digitale Landwirtschaft Bayern (KNeDL) in Kooperation mit dem Bayerischen Bauernverband (BBV) organisiert, bietet eine einzigartige Möglichkeit für Austausch und Vernetzung zwischen landwirtschaftlichen Betrieben, Start-Ups, Akteuren aus Forschung und Lehre und allen Interessierten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
„Wir wollen bei der Digitalisierung richtig Gas geben: Die digitalen Möglichkeiten in der Landwirtschaft sind vielfältig und oft bereits Realität auf unseren Äckern und in unseren Ställen", sagt Stephan Bissinger, schwäbischer BBV-Bezirkspräsident und Vorsitzender der Fachgruppe für Forschung, Innovation und Digitalisierung. "Es geht uns darum zu zeigen und zu verbreiten, wie digitale Technologien erfolgreich in der Praxis eingesetzt werden. Welche Erfahrungen gibt es bisher? Welche Lösungen passen zu meinem Betrieb?", sagt Christian Metz, Leiter des KNeDL bei Bayern Innovativ. Wie verändert die Digitalisierung heute schon das Berufsbild der Landwirtinnen und Landwirte? Wie funktionieren digitale Systeme in der landwirtschaftlichen Praxis? Und wo gibt es das Wissen dazu? Antworten hierauf gibt es für alle Interessierten auf der Veranstaltung am 10. Oktober.

So geht's: Digitales im Einsatz

So berichten nach einem Impuls von Keynote Speaker Dr. Christian Dürnberger Landwirte aus der Praxis, wie sie auf ihren Betrieben von der Digitalisierung profitieren – sowohl im Büro als auch in auf dem Feld:

  • Maximilian Hagn (Landwirt, Niederbayern): Agraroffice
  • Stefan Froschmeir (Geschäftsführer, Birkenschwaige BioAgrikultur): Feldrobotik
  • Kilian Kellerer (Landwirt, Oberbayern): Feldrobotik

Dazu passend folgen Kurzvorstellungen junger Start-Ups mit innovativen digitalen Technologien für den Einsatz in der Landwirtschaft:

  • agrantis GmbH: Software zur Vereinfachung von Prozessen rund um den Landhandel
  • Agvolution GmbH: Dünge- und Bewässerungmanagementsysteme
  • Yield experts: Ertragsmanagement
  • NutriSen: Biotechnologie zur präzisen Messung von Pflanzennährstoffen
  • RoKo Farming: Vollautomatische Anlagen für Vertical Farming

Über Wissensbeschaffung und -vermittlung diskutieren mit dem Publikum Elisa Bauer, Junglandwirtin, Thomas Wiedemann vom Agrarbildungszentrum und Leiter der Landmaschinenschule, Gunther Strobl, Direktor für Qualifizierung und Bildung im Bayerischen Bauernverband und Leiter des Hauses der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching sowie Personen der Hochschule Weihenstephan Triesdorf und der Innovation Farm in Wieselburg, Österreich. Den Abschluss bildet ein entspanntes Zusammenkommen in der Ausstellung.

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