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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
BBV: Schöne bayerische Christbäume zu erwarten
Trotz der trockenen und warmen Witterung können sich die Verbraucher heuer auf schöne bayerische Christbäume freuen. Die kultivierten Tannen und Fichten haben die Wetterkapriolen relativ gut überstanden, betont Johann Koch, Waldreferent beim Bayerischen Bauernverband.
Die Weihnachtsbaumbranche in Bayern rechnet heuer mit einem durchschnittlichen Jahr und erwartet stabile Preise auf dem Niveau der Vorjahre. Wie die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mitteilt, werden ausgesucht schöne Nordmanntannen – der Lieblingsbaum der Deutschen – zwischen 18 und 25 Euro pro laufenden Meter kosten. Die Kosten für die Blaufichte lägen bei 10 bis 16 Euro und die für die Fichte bei 6 bis 10 Euro.
Zur Absatzförderung heimischer Christbäume und als Einkaufshilfe für den Verbraucher wurde das Herkunftszeichen „Bayerischer Christbaum“ entwickelt. „Wer sich für einen regionalen Baum entscheidet, holt sich Frische und hohe Qualität in sein Wohnzimmer. Ein Christbaum aus der Region hat nur kurze Transportwege hinter sich, er ist in der Regel vor kurzer Zeit geschlagen und bleibt daher lange grün“, sagt Koch.
Echte Christbäume aus der Region liegen in der Ökobilanz zudem deutlich vor Plastiktannen, obwohl letztere je nach Qualität 15 bis 20 Jahre genutzt werden können. Dem WDR-Wissensmagazin Quarks zufolge entstehen laut Studien durch einen natürlichen Baum etwa 3,1 kg Kohlendioxid, während bei einer Plastiktanne 48,3 kg CO2 zusammenkommen. Der ökologische Vorteil wird noch größer, wenn man bedenkt, dass ein echter Christbaum während seines Wachstums von acht bis zehn Jahren Kohlendioxid einspeichert.
In Bayerns Wäldern sind wieder viele wunderschöne Christbäume in verschiedenen Größen und Formen von Waldbesitzern und Landwirten herangezogen worden, die jetzt auch auf bayerischen Bauernhöfen und von Direktvermarktern angeboten werden.
Anbieter heimischer Christbäume sind unter www.Einkaufen-auf-dem-Bauernhof.com oder www.bayerische-christbaumanbauer.de zu finden. Bei einigen Anbietern kann man seinen Baum auch gleich selber schlagen. (Bayerischen Bauernverband)

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